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	<title>Freie Wähler</title>
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	<description>unabhängig. sachbezogen. bürgernah.</description>
	<pubDate>Sat, 19 May 2012 11:08:50 +0000</pubDate>
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		<title>Zukunft der Waldbronner Feuerwehr</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 11:08:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof.Dr. Kristian Kroschel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus dem Gemeinderat]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Waldbronn wurden Entwicklungen sichtbar, die durch die demographische Entwicklung der Bevölkerung einerseits und neue Anforderungen in der Arbeitswelt andererseits bedingt sind. Beides führt dazu, dass künftig weniger Frauen und Männer für den Feuerwehrdienst zur Verfügung stehen werden, um die kommunale Aufgabe des Brandschutzes zu erfüllen.
Die Arbeitgeber sind immer weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Waldbronn wurden <strong>Entwicklungen</strong> sichtbar, die durch die <strong>demographische Entwicklung</strong> der Bevölkerung einerseits und neue Anforderungen in der <strong>Arbeitswelt</strong> andererseits bedingt sind. Beides führt dazu, dass künftig weniger Frauen und Männer für den Feuerwehrdienst zur Verfügung stehen werden, um die kommunale Aufgabe des Brandschutzes zu erfüllen.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Die Arbeitgeber sind immer weniger bereit, ihre Mitarbeiter während der Arbeitszeit für  Feuerwehreinsätze freizustellen, so dass <strong>größere Einheiten</strong> der Feuerwehr erforderlich werden  und auf die Zusammenarbeit <strong>benachbarter Feuerwehren</strong> gesetzt werden muss. Wie der Bürgermeister ausführte, bedeutet das für Waldbronn, dass die drei Teilfeuerwehren zusammengeführt werden müssen und dafür ein <strong>gemeinsames</strong> Feuerwehrhaus benötigt wird. Dabei strebt er einen Ort auf der <strong>Fleckenhöhe</strong> an, an dem auch der <strong>Bauhof</strong> und die <strong>Gärtnerei</strong> der Gemeinde Platz finden sollten. Dies würde ermöglichen, dass Mitarbeiter dieser Einrichtungen auch bei der Feuerwehr Dienst tun.  Die Freien Wähler können sich vorstellen, dass auch der <strong>Eistreff</strong> ein geeigneter Standort ab 2022 ist, da zu diesem Zeitpunkt der Mietvertrag für das Feuerwehrhaus in Reichenbach ausläuft und der Landeszuschuss zur Sanierung des Eistreffs nicht mehr zurückgezahlt werden muss. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Die überörtliche Zusammenarbeit mit Karlsbad und Ettlingen gewinnt an Bedeutung, was u.a. darin zum Ausdruck kommt, dass die Waldbronner Feuerwehr neuerdings mit einem Fahrzeug für den Abschnitt der Albtalstraße zwischen <strong>Spinnerei</strong> und <strong>Wattkopftunnel</strong> zuständig ist.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Gegenwärtig zählt die Freiwillige Feuerwehr Waldbronn 104 aktive Frauen und Männer mit einem <strong>Altersdurchschnitt</strong> von 32 Jahren sowie 44 Jugendliche. Das ist eine gute Bilanz, zumal in einem Jahr 11 Jugendliche für die Feuerwehr gewonnen werden konnten. Negativ ist, dass von den 45 Atemschutzgeräteträgern nur 21 einsetzbar sind, da nur sie die jährliche Gesundheitsprüfung und den Belastungstest absolviert haben. Auch über Spannungen in zwei der Abteilungen der Feuerwehr Waldbronns und die geringe Teilnehmerzahlen bei den Übungen und Fortbildungsveranstaltungen wurde geklagt. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Wie vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Jürgen Barth bestätigt wurde, sind die <strong>Ausrüstung</strong> und der <strong>Ausbildungsstand</strong> unserer Waldbronner Feuerwehr auf einem hohen Niveau, was an der materiellen Ausstattung durch die Gemeinde – also dem Steuerzahler – und dem <strong>Einsatzwillen</strong> der Frauen und Männer unserer Feuerwehr liegt, wofür die Freien Wähler sich bei ihnen bedanken.</span></span></p>
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		<title>Investitionen in die Albtherme</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof.Dr. Kristian Kroschel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus dem Gemeinderat]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank der Bereitschaft des Bürgermeisters, die Geschäfte der Kurverwaltungs-GmbH transparenter zu machen,  gab es bei der Sitzung des Kurbeirats einen öffentlichen Teil. Die Präsenz der Öffentlichkeit beschränkte sich allerdings im Wesentlichen auf die Anwesenheit der Presse.
Die in die Jahre gekommenen sanitären Einrichtungen in den Saunen -  Frauen, Männer und gemischt - sollen saniert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Dank der Bereitschaft des Bürgermeisters, die Geschäfte der Kurverwaltungs-GmbH<strong> transparenter</strong> zu machen,  gab es bei der Sitzung des Kurbeirats einen <strong>öffentlichen</strong> Teil. Die Präsenz der Öffentlichkeit beschränkte sich allerdings im Wesentlichen auf die Anwesenheit der Presse.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Die in die Jahre gekommenen sanitären Einrichtungen in den <strong>Saunen</strong> -  Frauen, Männer und gemischt - sollen saniert werden und die <strong>Solarien</strong> müssen an neue Vorgaben angepasst werden. Eine Alternative wäre gewesen, auf die Solarien zu verzichten, um die <strong>Hautkrebsgefahr</strong> ganz auszuschließen. Die neuen Solarien, die nicht mehr den bisherigen Röhrencharakter aufweisen, sollen ganz dem <strong>natürlichen Sonnenlicht</strong> entsprechen und besitzen einen Strahlungsabstand von 1,60 m zum bestrahlten Körper.  Es bleibt zu hoffen, dass die Ungefährlichkeit der Solarien sich in der Praxis erweisen wird: bekanntlich kann auch natürliches Sonnenlicht zum malignen Melanom, dem schwarzen Hautkrebs führen. Die Zahl der Solarien wird von 28 auf sieben in der gemischten, drei in der Damen- und einem in der Männer-Sauna <strong>verkleinert</strong>. Die Anschlussleistung pro Platz wird sich von 3,8 kW auf 2,7 kW reduzieren. Die Kosten für die Sanierung liegen im Rahmen des <strong>Haushaltsansatzes</strong>, wobei der Haushalt allerdings eine <strong>Subventionierung</strong> durch die Gemeinde einschließt.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">In der Albtherme wählen ca. 20% der Besucher den <strong>Schwimmertarif</strong>, verzichten also auf Sauna und Solarien, wobei dieser Prozentsatz gegenüber dem Vorjahr leicht sinkt. Die Zahl der Besucher in der Salzgrotte blieb konstant. Auf Anregung der Freien Wähler wird die Geschäftsleitung prüfen, wie sich die <strong>Kosten-Erlös-Situation</strong> bei den einzelnen Angeboten, besonders beim Schwimmer- wie beim Volltarif, darstellt. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Ins <strong>Eistreff</strong> kommen ganze <strong>Schulklassen</strong> aus fast dem ganzen <strong>Landkreis</strong>, lediglich aus zwei Gemeinden kommen keine  Schulklassen zu Besuch. In Spitzenzeiten trifft man bis zu 900 Schülerinnen und Schüler an einem der 150 Betriebstage im Jahr.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Wegen des schlechten Sommerwetters kamen nur knapp 55 Tausend Besucher in das <strong>Freibad</strong>, so dass hier ein hohes Defizit von der Gemeinde zu tragen ist. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Das Energiemanagement zeigt im <strong>Kurhaus</strong> erste Wirkungen. Die Nachfrage von Mietern ist so groß, dass sich kaum noch freie Wochenenden finden lassen. Am <strong>Gesellschaftshaus</strong> in Etzenrot hat trotz Werbung in den einschlägigen Zeitschriften kein Pächter Interesse gezeigt, so dass es ab 1. Juni ohne Bewirtschaftung sein wird. Etliche Vereine sind auch schon ins Kurhaus abgewandert, so dass nach einem neuen Nutzungskonzept gesucht wird. Die Freien Wähler haben die Idee ins Gespräch gebracht, das Gelände an eine <strong>Baugemeinschaft</strong> von Familien zu verkaufen, die im engen Kontakt miteinander ihre Kinder betreuen wollen, an einem kurzen Weg zur Stadtbahn interessiert sind, um auf den Zweitwagen für die berufstätigen Mütter verzichten zu können, und bezahlbare Heime erstellen wollen. Noch ist das eine Idee, die allerdings den <strong>jungen Familien</strong> die einmalige Chance böte, in Waldbronn ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, was sonst nur in größeren Gemeinden möglich ist.</span></span></p>
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		<title>Mitgliederversammlung 2012 der Freien Wähler Waldbronn</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 09:26:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus dem Vereinsleben]]></category>

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		<description><![CDATA[In welche Richtung geht die Entwicklung Waldbronns  ?
Die Öffentlichkeitsarbeit in Waldbronn war ein Hauptthema der Mitgliederversammlung der Freien Wähler. Vorsitzender Martin Roller berichtete von den monatlichen Stammtischen, zu denen auch interessierte Bürger herzlich eingeladen sind. Besondere aktuelle Themen, die im Amtsblatt bekannt gegeben werden, sollen in Zukunft die Diskussionen bestimmen. Wie gewinnen die Freien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">In welche Richtung geht die Entwicklung Waldbronns  ?</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Die Öffentlichkeitsarbeit in Waldbronn war ein Hauptthema der Mitgliederversammlung der Freien Wähler. Vorsitzender Martin Roller berichtete von den monatlichen Stammtischen, zu denen auch interessierte Bürger herzlich eingeladen sind. Besondere aktuelle Themen, die im Amtsblatt bekannt gegeben werden, sollen in Zukunft die Diskussionen bestimmen. Wie gewinnen die Freien Wähler neue Mitglieder, war ein weiterer wichtiger Punkt, der angesprochen wurde. Weiterhin werden die Gemeinderäte eine Sprechstunde montags vor den Gemeinderatssitzungen anbieten und auch am Ferienprogramm der Gemeinde in den Sommerferien werden die Freien Wähler wieder mit einer interessanten Aktivität teilnehmen.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Die weitere Entwicklung Waldbronns war ein wichtiges Diskussionsthema. Wie stehen die Mitglieder zur Errichtung eines Gewerbe- und Baugebietes auf der Fleckenhöhe? Gemeinderätin und 2.Vorsitzende Angelika Demetrio-Purreiter teilte mit, dass die Verwaltung mit Nachdruck an der Umlegung des Gebietes Fleckenhöhe arbeite. Trotz demographischen Wandels und obwohl Waldbronn nur noch wenig Fläche zur weiteren Erschließung hat, soll das Areal als Bau- und Gewerbegebiet umgelegt werden. Sie bemängelte, dass durch die Bebauung der Fleckenhöhe die Wohnqualität in Waldbronn leiden könnte, weil zum einen immer mehr Verkehr in den Ort gezogen und zum anderen die Schönheit dieses ländlichen Gebietes zerstört werden würde. Außerdem berichtete sie von der oft aufwändigen und diskussionsreichen Arbeit im Gemeinderat, von der mangelnden Transparenz für die Bürger durch zahlreiche nicht-öffentliche Sitzungen und von der kritischen Einstellung der drei Gemeinderäte der Freien Wähler zum Baugebiet Fleckenhöhe. </span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Nach der Entlastung des Vorstandes wurde die einzige anstehende Wahl durchgeführt. Angelika Demetrio-Purreiter wurde einstimmig zur 2. Vorsitzenden wieder gewählt.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Wir laden interessierte Bürger und Bürgerinnen herzlich zu unseren Veranstaltungen ein. Diskutieren Sie mit uns, nur so können wir erfahren, was Sie bewegt und können etwas für Sie bewegen.</span></span></p>
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		<title>Keine Entwicklung von Waldbronn ohne sofortige Erschließung der Fleckenhöhe?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 09:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof.Dr. Kristian Kroschel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus dem Gemeinderat]]></category>

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		<description><![CDATA[Das zentrale Thema der letzten Gemeinderatssitzung war die Erschließung der Fleckenhöhe. Wenn früher die Rede von einem Gewerbegebiet mit einem geringen Anteil an Wohngebiet, so wächst der Anteil des Wohngebiets zunehmend, um die Finanzierung des Baugebiets zu sichern. Das wurde schon bei der Veranstaltung mit den Gewerbetreibenden Waldbronns sichtbar.
Ferner ist die Erschließungsstraße zum Gebiet Taubenbaum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY">Das zentrale Thema der letzten Gemeinderatssitzung war die Erschließung der <strong>Fleckenhöhe</strong>. Wenn früher die Rede von einem <strong>Gewerbegebiet</strong> mit einem geringen Anteil an <strong>Wohngebiet</strong>, so wächst der Anteil des Wohngebiets zunehmend, um die Finanzierung des Baugebiets zu sichern. Das wurde schon bei der Veranstaltung mit den Gewerbetreibenden Waldbronns sichtbar.</p>
<p align="JUSTIFY">Ferner ist die <strong>Erschließungsstraße</strong> zum Gebiet Taubenbaum und zu Polytec ein Grund, die Fleckenhöhe vor dem Restteil des Rücks zu erschließen. Die beste Erschließung würde in Richtung Autobahn zur <strong>Landesstraße L623</strong> hin erfolgen, was aber u.a. aus Gründen des Landschaftsschutzes nicht möglich scheint.  Von den Anwohnern der Badener Straße, über die gegenwärtig die Zufahrt erfolgt, kommen bisher keine Klagen. Da der Südteil der Fleckenhöhe wohl vornehmlich Wohnzwecken dienen würde, wird nicht viel gewonnen: In beiden Fällen wird nach der Erweiterung von Polytec der Verkehr zunehmen, allerdings vornehmlich bei Arbeitsbeginn und –ende. Wenn dem so ist, schlagen die Freien Wähler vor, im Sinne erhöhter <strong>Verkehrssicherheit</strong> die Badener, Siemens, Daimler Straße und den Almenweg in <strong>Einbahnstraßen</strong> umzuwandeln und breitere Bürgersteige oder Grünstreifen auf einer Straßenseite anzulegen.</p>
<p align="JUSTIFY">Wenn ein Bedarf an Wohn- und Mischgebiet besteht, kann der auch im Rest des <strong>Rücks</strong> mit einer Fläche befriedigt werden, die der südlichen Fleckenhöhe entspricht. Dies sollte wegen vorhandener <strong>Infrastruktur</strong> mit geringeren <strong>Kosten</strong> verbunden sein, brächte die Anwohner in fußläufige Entfernung zum Einkaufszentrum, und die Bauten entlang der Talstraße stellten einen <strong>Lärmschutz</strong> in Richtung  Festhalle, Fußballplätzen, Jugend- und Eistreff  dar. Die Fleckenhöhe wird auch <strong>landwirtschaftlich</strong> genutzt, was im Vortrag der Verwaltung nicht erwähnt wurde, den Freien Wählern aber im Brief eines Bürgers mitgeteilt wurde. Es ist fraglich, ob dessen Existenz bei einer Bebauung der Fleckenhöhe noch möglich wäre. Zu einer „Wohlfühlgemeinde“ gehören auch reizvolle <strong>Landschaftsgebiete</strong>: dies ist die Fleckenhöhe in hohem Maße. In der Vergangenheit erfolgte der Zuzug nach Waldbronn sicher auch wegen der reizvollen Lage Waldbronns, seiner <strong>Streuobstwiesen</strong> und seines <strong>Waldes</strong>.</p>
<p align="JUSTIFY">Die Fleckenhöhe soll auch dazu dienen, <strong>Bauhof</strong>, <strong>Gartenbaubetrieb</strong> und <strong>Feuerwehr </strong>zusammenzuführen, was sehr sinnvoll ist. Dazu kann aber ab 2017 auch der <strong>Eistreff</strong> dienen, wenn die Pflicht zur Rückzahlung der Landessubvention in Höhe von 1 Mio. € endet.</p>
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		<title>Mehr Öffentlichkeit bitte!</title>
		<link>http://www.fwv-waldbronn.de/?p=753</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 09:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof.Dr. Kristian Kroschel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus dem Gemeinderat]]></category>

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		<description><![CDATA[Der öffentliche Teil der Gemeinderatssitzung war kurz und für unsere Bürgerinnen und Bürger eher uninteressant, ganz im Gegenteil zum nicht öffentlichen Teil: der war lang und sehr interessant. Der Anregung der Freien Wähler, den Tagesordnungspunkt, der keine Personalien betrifft und die Öffentlichkeit interessiert, öffentlich zu diskutieren, wurde ebenso wenig entsprochen  wie der Bitte, wenigstens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Der <strong>öffentliche</strong> Teil der Gemeinderatssitzung war kurz und für unsere Bürgerinnen und Bürger eher uninteressant, ganz im Gegenteil zum <strong>nicht öffentlichen</strong> Teil: der war lang und sehr interessant. Der Anregung der Freien Wähler, den Tagesordnungspunkt, der keine Personalien betrifft und die Öffentlichkeit interessiert, öffentlich zu diskutieren, wurde ebenso wenig entsprochen  wie der Bitte, wenigstens die <strong>Ergebnisse</strong> der Diskussion öffentlich zu machen. Den Freien Wählern ist dies unverständlich, da es sich um <strong>technische Aspekte</strong> und <strong>Verfahrensfragen</strong> handelte. Brauchen wir etwa die Piratenpartei in Waldbronn, um mehr Öffentlichkeit zu gewährleisten?</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Da Waldbronn die Mittel fehlen, um marode Straßen im eigentlich nötigen Umfang wie nun bei der Leopoldstraße zu <strong>sanieren</strong>, werden dünne Asphaltschichten in Kaltbauweise aufgetragen, eine Art <strong>Notpflaster</strong> für kleinere Risse. Die größeren Risse zeigen sich bei dieser Methode  schon wenige Wochen nach der Reparatur wieder. Deshalb wurde der <strong>Sinn</strong> dieser Methode in Frage gestellt. Die Arbeiten wurden in Kooperation mit der Gemeinde Karlsbad ausgeschrieben. Auf die Frage, welche <strong>Vorteile</strong> diese gemeinsame Ausschreibung erbracht habe, teilte die Verwaltung mit, dass es sich um relativ kleine Flächen handele, so dass kein finanzieller Vorteil durch die gemeinsame Ausschreibung entstehe: im Jahr 2011 betrugen die Kosten 5,61 €/m², bei der jetzigen Ausschreibung 6,44  €/m². </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Für die Erneuerung der <strong>Leopoldstraße</strong> wurden die Arbeiten für die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung sowie die Straßenbauarbeiten vergeben. Baubeginn wird nach Ostern sein und Ende Mai 2013 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Die Freien Wähler wünschen den Waldbronner Bürgerinnen und Bürgern schöne Osterfeiertage.</span></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Flächennutzungsplan 2025</title>
		<link>http://www.fwv-waldbronn.de/?p=749</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 08:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof.Dr. Kristian Kroschel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus dem Gemeinderat]]></category>

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		<description><![CDATA[Im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung wurde die Gewerbeflächenstudie für den Nachbarschaftsverband ausführlich diskutiert. Daraus geht hervor, dass für die Fabrikanlage Neurod dringend ein Bebauungsplan erstellt werden muss, um die vorhandenen Bauten und Flächen für neue Gewerbe nutzen zu können. Von der Verwaltung wurde zugesichert, dass man daran arbeite.
In der Studie wird das nach dem bestehenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung wurde die <strong>Gewerbeflächenstudie</strong> für den Nachbarschaftsverband ausführlich diskutiert. Daraus geht hervor, dass für die <strong>Fabrikanlage Neurod</strong> dringend ein <strong>Bebauungsplan</strong> erstellt werden muss, um die vorhandenen Bauten und Flächen für neue Gewerbe nutzen zu können. Von der Verwaltung wurde zugesichert, dass man daran arbeite.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">In der Studie wird das nach dem bestehenden Flächennutzungsplan längs der <strong>Talstraße</strong> vorgesehene <strong>Mischgebiet</strong> nicht erwähnt und nur auf die aus ökologischer Sicht viel wertvollere Fleckenhöhe eingegangen, obwohl das Gelände längs der Talstraße viel <strong>kostengünstiger</strong> zu erschließen ist und einen <strong>Schallschutzriegel</strong> für die südlich folgende Bebauung darstellen würde. Aus den Äußerungen einiger Gemeinderatsmitglieder kann man schließen, dass das Gebiet längs der Talstraße aus diesen Gründen Vorrang vor der Fleckenhöhe genießt. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Von der CDU wurde auch zu Recht bemängelt, dass es bisher keine <strong>Nachfrageanalyse</strong> gibt. Ohne diese ist aber eine sinnvolle Entscheidung des Gemeinderats darüber nicht möglich, ob zunächst das Gebiet längs der Talstraße oder die Fleckenhöhe für Gewerbe zu erschließen ist. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Die Frage, ob in Waldbronn ein Potential  für <strong>Windkraftanlagen</strong> bestehe, das es im Sinne der neuen Landesregierung auszunutzen gelte,  wurde von der Verwaltung negativ beschieden, da die Windgeschwindigkeiten zu gering sind.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Nach einem Mehrheitsbeschluss des Gemeinderats können nun auch in Waldbronn Eheschließungen unter <strong>freiem Himmel</strong> im Musikpavillon im Kurpark geschlossen werden. Das kostet dann ein bisschen mehr und man kann – so die Argumentation der Verwaltung – dann mit der Konkurrenz in der Nachbarschaft – Eheschließung in der St. Barbara-Ruine – mithalten. Es darf gefragt werden, ob dies ein Grund bei einem so wichtigen Schritt wie der Eheschließung ist.</span></span></p>
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		<title>Aus dem Abwasserverband &#8216;Unteres Albtal&#8217;</title>
		<link>http://www.fwv-waldbronn.de/?p=720</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 15:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof.Dr. Kristian Kroschel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fwv-waldbronn.de/?p=720</guid>
		<description><![CDATA[Am vergangenen Dienstag stand der Wirtschaftsplan für das Jahr 2012 auf der Tagesordnung der  Verbandsversammlung des Abwasserverbandes Unteres Albtal. Im Erfolgsplan fließen bei den Aufwendungen ca. 94% an den Abwasserverband Albtal für die Einrichtungen, die auch vom Abwasserverband Unteres Albtal benutzt werden, z.B. das Klärwerk in Neurod. 
Aus Sicht der Freien Wähler lag deshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Am vergangenen Dienstag stand der Wirtschaftsplan für das Jahr 2012 auf der Tagesordnung der  Verbandsversammlung des Abwasserverbandes Unteres Albtal. Im Erfolgsplan fließen bei den Aufwendungen ca. 94% an den <strong>Abwasserverband Albtal</strong> für die Einrichtungen, die auch vom <strong>Abwasserverband Unteres Albta</strong>l benutzt werden, z.B. das Klärwerk in Neurod. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Aus Sicht der Freien Wähler lag deshalb die Frage nahe, warum man nicht beide Verbände <strong>zusammenlegt</strong>, da es viele Gemeinsamkeiten – z.B. auch beim Kommunalvertrag zur Versorgung mit elektrischer Energie gibt. Warum es zwei Abwasserverbände gibt, wurde mit der historischen Entwicklung beantwortet: Ursprünglich waren z.B. zwei Klärwerke im Albtal vorgesehen, was von der übergeordneten Behörde, dem Regierungspräsidium, aber nicht zugelassen wurde. Eine Fusion sei zudem sehr schwierig, da in den beiden Verbänden die Ziele z.B. bei der Errichtung von Regenüberlaufbecken unterschiedlich formuliert seien. Um diese Unterschiede zu harmonisieren, sei ein teures <strong>Gutachten</strong> erforderlich. Da ein Antrag zur Fusion nur von einer Mitgliedgemeinde geschlossen gestellt werden kann und unter den Waldbronner Vertretern keine Mehrheit sichtbar war, wurden keine weiteren Schritte in dieser Richtung unternommen.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Dasselbe gilt auch für den Vorschlag, die <strong>Darlehensaufnahme</strong> von 567,7 T€ für den Ausbau der Regenüberlaufbecken in Langenalb und Waldbronn durch eine Baukostenumlage bei den Mitgliedsgemeinden zu ersetzen. Einige Mitgliedsgemeinden sagten, sie könnten ihre Anteile nicht aus Haushaltsmitteln aufbringen. Sie selbst wollten offensichtlich keine Darlehen aufnehmen, obwohl sie natürlich anteilsmäßig an dem Darlehen des Abwasserverbands Unteres Albtal beteiligt sind. In diesem Zusammenhang war der Hinweis von Bürgermeister Knodel der Gemeinde Karlsbad sehr erhellend, dass nach Einführung der <strong>doppischen Haushaltsführung</strong> die verborgenen Schulden sichtbar würden. Dies ist bei der bisherigen kameralistischen Haushaltsführung mit Schattenhaushalten - in Waldbronn neben den Beteiligungen bei den Verbänden für Frischwasser und Abwasser auch die Kurverwaltung – nicht der Fall, was die Transparenz für den Bürger zumindest erschwert, wenn nicht gar unmöglich macht. Mit der beschlossenen Darlehensaufnahme steigt damit der Schuldenstand des Verbands im Jahr 2012 auf gut 7 Mio. €, der Anteil von Waldbronn daran beträgt knapp 4 Mio. €.</span></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hotelrestaurant – Straßen – Bürgschaft für die Kurverwaltungsgesellschaft</title>
		<link>http://www.fwv-waldbronn.de/?p=717</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 17:13:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof.Dr. Kristian Kroschel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus dem Gemeinderat]]></category>

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		<description><![CDATA[Der vorhabensbezogene Bebauungsplan für das Hotelrestaurant am Kurpark wurde vom Gemeinderat angenommen – zum Unwillen von Bewohnern, die ihre Aussicht versperrt finden und um ihre Ruhe bangen, wenn der Betrieb erst einmal läuft. Auf Anfrage erfuhr man von der Verwaltung, dass des Abriss des auf dem Baugelände stehenden Gebäudes die Gemeinde 10.000 € gekostet hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Der vorhabensbezogene Bebauungsplan für das <strong>Hotelrestaurant am Kurpark</strong> wurde vom Gemeinderat angenommen – zum Unwillen von Bewohnern, die ihre Aussicht versperrt finden und um ihre Ruhe bangen, wenn der Betrieb erst einmal läuft. Auf Anfrage erfuhr man von der Verwaltung, dass des <strong>Abriss</strong> des auf dem Baugelände stehenden Gebäudes die Gemeinde 10.000 € gekostet hat und vertraglich mit dem Investor die <strong>Rückabwicklung</strong> des Vertrags über den Verkauf des Geländes vereinbart ist, falls das Vorhaben aufgegeben werde. Eine Nutzung für den Bau von <strong>Eigentumswohnungen</strong> sei damit ausgeschlossen. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Wegen eines zusätzlichen <strong>Feuerwehrwegs</strong> müssen vom Investor weitere 27 m² zum bisherigen <strong>Bodenpreis</strong> erworben werden, für spätere Erweiterungen ist dagegen der Bodenpreis neu zu verhandeln. Durch den Feuerwehrweg entfällt ein größerer Teil der <strong>Wildsträucherhecke</strong> am Kräutergarten, was dem Landratsamt bei seiner Stellungnahme aus der Sicht des <strong>Naturschutzes</strong> nicht bekannt war. Dennoch soll das Landratsamt nicht erneut zu einer Stellungnahme aufgefordert werden. Auch die von ihm angeregte <strong>Fassadenbegrünung</strong> soll nicht berücksichtigt werden. Schließlich wurde bestätigt, dass an den Zufahrten von der Etzenroter Straße her keine <strong>Bäume</strong> entfernt werden müssen, um die vom Polizeipräsidium geforderten Sichtdreiecke zu garantieren.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Erstaunt zeigten sich einige Mitglieder des Gemeinderats, dass für die notwendigen <strong>Straßensanierungen</strong> pro Jahr etwa 1 Mio. € erforderlich sind. Diese Zahl nannte der Kämmerer aber bereits auf der <strong>Bürgerversammlung</strong> Anfang vergangenen Jahres und wurde nun nur durch detaillierte Berechnungen bestätigt. Damit wird die von den Freien Wählern geforderte Einsparung im Haushalt erneut begründet: Sobald die Steuereinnahmen wegen einer sich abschwächenden Konjunktur nach unten gehen, wird das Sanierungsprogramm <strong>Makulatur</strong>, sofern der Haushalt nicht von anderen Ausgaben entlastet wird.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Durch einen <strong>Betrauungsakt</strong> wurde die Gemeinde Waldbronn in den Stand gesetzt, <strong>Bürgschaften</strong> für die Kurverwaltungsgesellschaft zu übernehmen. Dies wurde notwendig, da nach einer Verordnung der Europäischen Union private Unternehmen nicht durch derartige Bürgschaften benachteiligt werden sollen. Eine Bank gibt im Zweifel nicht dem privaten Mittelständler einen Kredit, sondern einer Gemeinde, da so ihr Risiko geringer wird. Dass hier keine Konkurrenzsituation vorliegt, wurde damit begründet, dass hinter der Kurverwaltung eine <strong>Gemeinwohlverpflichtung</strong> stehe. Da die Kurverwaltung auch ein <strong>Reisebüro</strong> betreibt und durchaus gefragt werden darf, ob eine Wellnesseinrichtung wie das Thermalbad zur <strong>Daseinsvorsorge</strong> dient, die nicht auch von privater Seite angeboten werden kann, fand die Vorlage keine Zustimmung bei den Freien Wählern. Es ist gar nichts gegen den privaten Betrieb derartiger Einrichtungen einzuwenden, sobald aber Steuermittel zur <strong>Subvention</strong> eingesetzt werden, ist die vorgegebene Grenze überschritten, zumal, wie oben beschrieben, andere private Unternehmer dann Probleme bei der Gewährung von <strong>Bankkrediten</strong> haben.</span></span></p>
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		<title>Neujahrstreffen der Waldbronner Selbständigen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 16:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof.Dr. Kristian Kroschel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Neujahrstreffen der Waldbronner Selbständigen waren auch die Gemeinderäte der Freien Wähler eingeladen, wofür diese sehr dankbar sind. Über die Aktivitäten der Waldbronner Selbständigen braucht hier nicht weiter berichtet zu werden; dafür gibt es ja die regelmäßig im Amtsblatt erscheinende Seite der Selbständigen.
Das Treffen ist für die Gemeinderäte eine gute Möglichkeit, sich informell u.a. über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Zum Neujahrstreffen der Waldbronner Selbständigen waren auch die Gemeinderäte der Freien Wähler eingeladen, wofür diese sehr dankbar sind. Über die Aktivitäten der Waldbronner Selbständigen braucht hier nicht weiter berichtet zu werden; dafür gibt es ja die regelmäßig im Amtsblatt erscheinende <strong>Seite der Selbständigen</strong>.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Das Treffen ist für die Gemeinderäte eine gute Möglichkeit, sich informell u.a. über die Ansichten der Selbständigen zur weiteren Entwicklung Waldbronns auszutauschen. Dabei lernt man Ansichten und Einschätzungen kennen, die punktuell von denen der Gemeindeverwaltung abweichen. Umso wichtiger wäre es, auch mit den anderen Unternehmen in Waldbronn, die wie z.B. Agilent Technologies oder Polytec nicht zu den Selbständigen zählen,  in einen <strong>Gedankenaustausch</strong> zu treten.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Es wird immer wieder auf die gute Infrastruktur Waldbronns verwiesen, die den Ort für neue Bürger attraktiv macht. Um bei der künftigen Entwicklung keine Fehler zu machen, ist dabei zu differenzieren: In der <strong>Expansionsphase</strong> der 70er Jahre gab es noch kein Thermalbad und keinen Eistreff, den Kulturtreff gab es ebenso wenig wie die Musikschule oder die Bücherei. Alle diese Einrichtungen wurden erst geschaffen, weil die Gemeinde Gelände unter Bürgermeister Ohl zu günstigen Preisen einkaufte und mit <strong>Gewinn</strong> an die Neubürger verkaufte. Bei diesem Geschäft waren, wie Bürgermeister Ohl zu sagen pflegte, die gute Luft Waldbronns und die Schnaken im Rheintal seine besten Verbündeten. An die <strong>Folgekosten</strong> der mit den Gewinnen geschaffenen Einrichtungen hat man dabei wenig gedacht. Deshalb haben wir heute hohe Hebesätze bei den <strong>Steuern</strong>, die vom Vorsitzenden der Waldbronner Selbständigen, Franz Csernalabics, zu Recht nicht unerwähnt blieben. Diese Steuern müssen aber für den <strong>Betrieb der Einrichtungen</strong> auf Dauer ausreichen, sonst, so Bürgermeister Masino, wird deren Existenz in Frage gestellt. Dem ist hinzuzufügen, dass Einrichtung nicht gleich Einrichtung ist: Was über das grundsätzlich Notwendige hinausgeht, sollte nicht durch <strong>Steuern</strong>, sondern durch <strong>Gebühren </strong>finanziert werden.</span></span></p>
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		<title>Nachlese zum Haushalt 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof.Dr. Kristian Kroschel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus dem Gemeinderat]]></category>

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		<description><![CDATA[Fragt man nach den Gemeinsamkeiten in den Stellungnahmen des Bürgermeisters und der Vertreter der Fraktionen zum Haushalt 2012, so ist das die Unsicherheit über die künftige konjunkturelle Entwicklung und die damit zusammenhängenden Einnahmen aus Einkommens- und Gewerbesteuer. Gemeinsam ist uns auch der Wille, eine Krippe für etwa 50 Kinder unter drei Jahren unter Beteiligung eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Fragt man nach den <strong>Gemeinsamkeiten</strong> in den Stellungnahmen des Bürgermeisters und der Vertreter der Fraktionen zum Haushalt 2012, so ist das die <strong>Unsicherheit</strong> über die künftige konjunkturelle Entwicklung und die damit zusammenhängenden Einnahmen aus Einkommens- und Gewerbesteuer. Gemeinsam ist uns auch der Wille, eine <strong>Krippe </strong>für etwa 50 Kinder unter drei Jahren unter Beteiligung eines privaten Betreibers zu errichten. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Bei der Bewertung von notwendigen Sparmaßnahmen und der Weiterentwicklung Waldbronns gehen die Meinungen auseinander: Die SPD sieht keine Einsparmöglichkeiten beim Haushalt 2012 und befürwortet ein <strong>Gewerbegebiet</strong> auf der Fleckenhöhe. Die CDU und die Freien Wähler sehen hier Alternativen: Im Zusammenhang mit der Ostumgehung Reichenbachs wird vorgeschlagen, die Kreisstraße K3561 nicht durch den Ort zu führen, sondern gebündelt mit der geplanten Westumgehung Langensteinbachs zur Landesstraße L623 zu führen. Damit würde eine echte <strong>Umgehung</strong> geschaffen, von der auch die Firma Polytec profitieren würde und ein Zugang zu einem Gewerbegebiet zwischen Schießhüttenäcker in Karlsbad und Politec entstünde. Die Freien Wähler sehen auch die Möglichkeit, längs der <strong>Talstraße</strong> von der Bebauung vom Rathausmarkt bzw. Im Rück aus einen Streifen für Gewerbe vorzusehen, der auch zum Lärmschutz für die südlich anschließende Wohnbebauung dienen würde.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Der Bürgermeister monierte, dass bei der Betrachtung den Schulden von Orten im </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"><strong>Landkreis</strong></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"> Karlsruhe nur Waldbronn als besonders verschuldet dargestellt wurde und verwies auf zwei Gemeinden, die noch höhere Schulden haben. Deren Namen wollte er nicht nennen. Ein Blick auf die Internetseite </span></span><span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.statistik-bw.de/SRDB"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">http://www.statistik-bw.de/SRDB</span></span></a></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"> zeigt, dass es sich um </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"><strong>Oberderdingen</strong></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"> und die Stadt </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"><strong>Östringen</strong></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"> handelt. Diese weisen aber </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"><strong>Besonderheiten</strong></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"> gegenüber den anderen Orten auf: Ihre Schulden sind bei den Eigenbetrieben viel höher als bei den übrigen Orten. Konkret: Oberderdingen hatte in den Jahren 2000 bis 2009 im </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"><strong>Kernhaushalt</strong></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"> Schulden von </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"><strong>durchschnittlich</strong></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"> 509 € pro Einwohner, bei den </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"><strong>Eigenbetrieben</strong></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"> aber 1272 €, Östringen 658 € im Kernhaushalt und 884 € bei den Eigenbetrieben. Für Waldbronn gelten 1341 € für den Kernhaushalt und 291 € für den Eigenbetrieb Wasserversorgung. Die entsprechenden Zahlen für die 32 Orte im Landkreis lauten 372 € für den Kernhaushalt und 405 € für die Eigenbetriebe. Waldbronn liegt damit beim Kernhaushalt deutlich über und beim Eigenbetrieb unter dem Durchschnitt. Die Schulden beim Eigenbetrieb können über den </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"><strong>Wasserpreis </strong></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">abgebaut werden und sind deshalb anders zu beurteilen als die Schulden im Kernhaushalt, der nach Meinung der Freien Wähler </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"><strong>strukturelle Schwächen</strong></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"> aufweist. Was den Vergleich mit anderen Orten angeht, so sollte man sich nicht an den noch stärker verschuldeten Gemeinden orientieren, sondern danach fragen, wie  man die nächste Wirtschaftskrise übersteht. Mit weniger Schulden ist man sicher besser gewappnet, wie man den Zahlen im Internet entnehmen kann. Es geht nicht darum, Waldbronn an den Pranger zu stellen, sondern für ein </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"><strong>Umdenken</strong></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;"> zu werben. Die Einsparungen beim Personal weisen ja in die richtige Richtung, sind nach Meinung der Freien Wähler aber nicht ausreichend, um Waldbronn für die nächste Krise fit zu machen.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: normal;">Die Fraktion der Freien Wähler wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern Waldbronns besinnliche und erholsame Weihnachtstage und ein gutes Jahr 2012!</span></span></p>
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