Über die jährliche Waldbesichtigung

Freilaufende Hunde stören die Ruhe im Wald

Vor den Sommerferien findet immer mit dem Gemeinderat und interessierten Bürgern eine Waldbegehung statt. In ausgewählten Abteilungen im Wald informierten Forstamtsleiter Thomas Rupp und Revierförster Josef Mayer über Borkenkäferschäden bei Fichten, über die Waldrandpflege, Hangrutschgefährdung durch Unterspülung an einer Klamm und über Verjüngungsmaßnahmen in einem Buchenaltholzbestand. Durch die Klimaerwärmung, wenig Regen und heiße Sommer können die Fichten Stress erleiden, so dass sie sich nicht mehr gegen Borkenkäferbefall wehren können. Schnell verliert der Baum seine Nadeln und nur durch gezielte Abholzungsmaßnahmen können andere Bäume gerettet werden. Starker Regen unterhöhlt die Klamm, so dass es zu Hangrutschungen kommen kann. Hier ist zeitnaher Handlungsbedarf. Leider lagern einige Bürger ihr Brennholz am Waldrand ab, obwohl diese Form der Lagerung nicht zulässig ist. Hier sollte die Verwaltung durchgreifen. Es kommt auch immer öfters vor, dass freilaufende Hunde vor allem Rehwild reißen und diese Tiere dann verletzt im Wald liegen bleiben und qualvoll verenden. Hunde sollten immer angeleint sein. Mit einer langen Leine kann dem Hund das Gefühl der Freiheit gegeben werden. Forstamtsleiter Rupp berichtete noch über die neue Gesetzeslage der Holzvermarktung. Bis Ende 2018 hat noch das alte Recht Bestand. Dann soll es eine Übergangsregelung für den Holzverkauf geben.

Die Friedhofserweiterung Busenbach ist erst mal vom Tisch

Dank massiver Einwände von Bürgern wurde die Belegung des Friedhofes für die nächsten Jahre von einem Fachbüro noch einmal neu berechnet. Man war im ersten Gutachten von mehr Erdbestattungen ausgegangen. Die Realität zeigt aber, dass sich immer häufiger für Feuerbestattungen entschieden wird. Anhand eines Lageplanes der Belegung der Fläche kann festgestellt werden, wann die Liegezeit der einzelnen Gräber endet. Es soll nun versucht werden, größere frei werdende Flächen zu sanieren, weil die Bodenbeschaffenheit des Friedhofs auf Grund seines hohen Lehmgehaltes für eine organische Zersetzung sehr schlecht ist.

Unser Antrag muss von der Kommunalaufsicht geprüft werden

Auch beim zweiten Mal stimmte die Mehrheit des Gemeinderates für den von den Fraktionen der Freien Wählern und Bündnis90/Grüne gestellten Antrag, das Thema Fleckenhöhe bis zum Ende der Legislaturperiode des jetzigen Gemeinderates 2019 von der Tagesordnung des Gemeinderates zu nehmen. Da Bürgermeister Masino Widerspruch wegen Rechtswidrigkeit des Antrages einlegte, musste am letzten Freitag noch einmal darüber abgestimmt werden. Wir stellten einen Geschäftsordnungsantrag, ohne Aussprache die Abstimmung durchzuführen, denn die Argumente wurden schon mehrmals vorgebracht und sind bekannt. Nun erhoffen wir uns von der Kommunalaufsicht eine klare Aussage zu unserem Antrag und vielleicht auch die Option, wie wir den Antrag hätten rechtssicherer formulieren können.

Wir ziehen uns in die Sommerpause zurück und wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern sonnige und erholsame Ferientage - Ihre Fraktion der Freien Wähler.

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