Fahrradüberweg an der Etzenroter Straße

Fahrradüberweg an der Etzenroter Straße

Die Leitbild-Arbeitsgruppe „Radfahrer“ schlug eine Querungshilfe an der Etzenroter Straße vor, vor allem, um eine Aufstellfläche für Fahrradfahrer einzurichten, damit diese die Straße von Reichenbach aus sicher überqueren und auf der anderen Straßenseite den Fahrradweg Richtung Etzenrot benutzen zu können. Zwei Planungsvorschläge wurden im AUT vorgestellt, wobei Vorschlag 1 an der Einfahrt des unteren Kurpark-Parkplatz als Querungsstelle favorisiert wurde. Der Bau einer Radwegabbiegespur entlang der Platanen würde 43 Tsd. Euro kosten. Die Freien Wähler schlagen eine günstigere Variante vor, die aber noch verkehrsrechtlich geprüft werden muss: Durch Einzeichnen eines Fahrradweges auf der Straße und mit Verkehrsschildern, die auf den kreuzenden Fahrradweg hinweisen, könnte das Problem einfacher gelöst werden. Außerdem sollte durch Aufstellen von Tempo-30 Schildern auf die reduzierte Geschwindigkeit an dieser Stelle besonders hingewiesen werden. Fahrradfahrer könnten als Aufstellfläche die Einfahrt in den Parkplatz benutzen.

Die Zufahrt nach Waldbronn soll schöner werden!

Mit Studenten des Lehrstuhls für bildende Kunst am KIT soll nach Abriss des in die Jahre gekommenen Infohäuschens ein ansprechender Platz gefunden werden, um kostengünstig auffallende, mit Licht durchflutete Skulpturen an dieser Stelle zu installieren. Es ist ein Projekt des Professors Stephen Craig mit Studenten seines Lehrganges. Zunächst auf zwei Jahre sollen wechselnde Plastiken aus unterschiedlichen Materialien ihren Platz dort finden. Wir können gespannt sein, welche kreativen Ideen die Studenten entwickeln werden. Stehen bleiben soll die Holzkonstruktion, auf der auf Veranstaltungen in der Gemeinde hingewiesen wird.

Rennstrecke Pforzheimer Straße und Kanalnetz-Sanierung

Rennstrecke Pforzheimer Str. bis zum Ortsausgang in Richtung Langensteinbach.
Vermehrt beschweren sich Anwohner im Bereich Hornisgrindestraße-Hohentwielweg wegen zunehmender Verkehrslärmbelästigung auf dem letzten Teilstück der Pforzheimer Strasse ab der Einmündung Merkurstrasse bis zum Ortsausgangsschild in Richtung Langensteinbach. Mitglieder der Freien Wähler haben sich vor einigen Tagen an dieser Stelle mit betroffenen Anwohnern ein Bild über das dortige Verkehrsverhalten der ausfahrenden Fahrzeuge gemacht. Bis zur Kreuzung fährt fast jedes Fahrzeug die dort vorgeschriebenen 50 km/h. Sobald jedoch die Kreuzung passiert ist, wird von vielen Fahrzeugen beschleunigt: 80 - 100 km/h bis zum Erreichen des Ortsausgangsschildes sind nach unserer Einschätzung keine Seltenheit. Dieses Beschleunigen verursacht beträchtlichem Verkehrslärm für die dort lebende Bevölkerung Waldbronns. Die Freien Wähler fordern deshalb: Geschwindigkeitskontrollen an diesem Teilstück: Aufstellen eines Hinweisschildes 50 km/h an diesem Teilstück, weitere intensive Verhandlungen seitens der Gemeindeverwaltung mit dem Landkreis für Zone 30 bis zum Ortsausgangsschild. Bürgermeister Franz Masino bestätigte auf unsere Nachfrage, dass es hierzu entsprechende Gespräche gibt. Da ein provisorischer Kreisel an der Kreuzung Merkurstr. - Pforzheimer Str. während der Sperrung der Ochsenstraße von Langensteinbach bis zur Autobahnanschlussstelle mehrheitlich von den Fraktionen der CDU und SPD/Bürgerliste abgelehnt wurde, muss dringend zum Schutz der Fußgänger eine Fußgängerampel an der jetzigen Überquerungshilfe installiert werden.

Dringende Sanierung des Kanalnetzes in Waldbronn

Als eine der wichtigsten zeitnahen Aufgaben für unsere Gemeinde ist die Sanierung des Kanalnetzes in allen drei Waldbronner Ortsteilen. Wir drängen darauf, dass das Kanalnetz in allen drei Ortsteilen an den neuralgischen Punkten schnellstens saniert wird, um künftige Schäden bei Starkregen zu vermeiden. In der letzten Gemeinderatssitzung stellte das Ing.-Büro Müller den Kanalplan in Reichenbach vor, der im Jahre 1998 letztmalig berechnet und saniert wurde. Besondere Engpässe und überstaute Schächte in Reichenbach gibt es im Gebiet “Oberheck” (Badenerstr., Siemensstr., Mannheimerstr.), Rheinstr., Kinzigstr., Albstr., Pforzheimer Str. sowie Tulpen- und Nelkenstr. Die Kosten für diese Sanierungen wurden auf 3,5 Mio. EUR geschätzt. Die dringlichsten Sanierungsmaßnahmen werden nun anhand einer entsprechenden Prioritätenliste abgearbeitet.

Zum Bebauungsplan für “Rück II”

Bebauungsplan “Rück II” - Planungen gehen voran

Erleichtert haben wir zur Kenntnis genommen, dass die künftigen Bewohner von “Rück II” keinen unzumutbaren Lärmbelästigungen ausgesetzt sein werden. Dies hatte die Berechnung des Freizeit-, Sportanlagen- und Verkehrslärms durch das Büro Koehler & Leutwein an der Talstraße ergeben. Durch entsprechende Schallschutzfenster kann man der etwas höheren Lärmbelastung entlang der Talstraße gut entgegenwirken. Außerdem stellte Rechtsamtsleiter Irion planungsrelevante Einzelheiten von „Rück II“ zur Diskussion. Bezüglich der Fußgängerbrücke am Panoramaweg über die Stuttgarter Strasse sind wir der Meinung, dass für eine genauere Planung zunächst einmal die Kosten ermittelt werden müssen, da aufgrund des Höhenversatzes mit beträchtlichen Kosten zu rechnen ist. Der Bau der Brücke sollte im Bebauungsplan bleiben, jedoch zu einem späteren Zeitpunkt angegangen werden. Ebenso haben wir uns gegen ein 4-stöckiges Hotel mit Penthouse am geplanten Kreisel Stuttgarter Straße / Talstraße ausgesprochen. Kritisch sehen einzelne Mitglieder unserer Fraktion den Bau eines vierstöckigen Mehrgenerationshauses, in dem zwei Geschosse für Wohnungen und zwei Geschosse für einen Kindergarten vorgesehen sind. Neue öffentliche Stellplätze werden von der Verwaltung auf einer Fläche nördlich der Talstraße geprüft. Für die weitere Planung von “Rück II” wurde von unserer Fraktion die Mitwirkung eines Gestaltungsbeirates angeregt. Im Juli nächsten Jahres soll der Satzungsbeschluss erfolgen.

Sanierung, Umgestaltung und ökologische Aufwertung des Hetzelbaches

Was Starkregen in den vergangenen Jahren im Bereich Hetzelbach angerichtet hat, kann man zwischen Kursee und der Fußgängerbrücke bachabwärts deutlich sehen. Gewaltige Wassermassen haben das viel zu schmale Flussbett an dem dortigen steilen Bereich schwer beschädigt und ausgewaschen. Besonders um die Brücke herum sind die Schäden dramatisch. Das Ingenieurbüro Kirn stellte in der letzten GR-Sitzung notwendige Sanierungsmaßnahmen vor. Der Flussverlauf soll begradigt und verbreitert sowie das Gefälle reduziert werden. Die voraussichtlichen Kosten für diese Sanierung betragen ca. 350 Tsd. Euro. Bei Brückenneubau entstehen weitere zusätzliche Kosten von bis zu 100 Tsd. Euro. Sollte die beschädigte Brücke aufgrund der Kosten wegfallen, könnte diese durch eine Furt (Flußüberquerungshilfe) ersetzt werden. Der Nachteil wäre, dass es bei Regen dort sehr rutschig sein könnte. Aber es befindet sich eine weitere Brücke etwa 250 m abwärts, die eine sichere Überquerung ermöglicht. Da der Landkreis das bisherigen Flussbett des Hetzelbaches angelegt hatte, sind die Freien Wähler der Auffassung, dass aufgrund der mangelhaften Ausführung der Landkreis für diese nun notwendigen Sanierungsmaßnahmen finanziell aufkommen sollte.

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