22. Februar 2018

Feuerwehr und Baugesuche

Feuerwehrleute in Waldbronn erhalten eine gerechtere Entschädigung
Das Thema wurde intensiv im Verwaltungsausschuss vorberaten. Die Änderungen bewirken eine prozentuale Anpassung der Entschädigung bei Feuerwehreinsätzen und eine bessere Entschädigung für die verdienstvolle Arbeit der Mitglieder der Feuerwehr Waldbronn. Diese Anpassung war eine schon lange fällige Entscheidung. Dabei wurden die Entschädigungssätze für die einzelnen Ämter und Funktionen innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr neu festgesetzt. Einstimmig wurden die Änderungen in den beiden Satzungen beschlossen.

Bauvoranfrage vertagt
In der Grünwettersbacher Straße soll ein bestehendes Zweifamilienhaus abgebrochen und dafür ein Bungalow errichtet werden, der 7,50 m nach Norden versetzt wird. Anhand ein paar Striche auf einem Grundstücksplan sollten die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Technikdarüber entscheiden, ob man einer Befreiung vom Bebauungsplan „Hinterm Zaun“ zustimmen könnte. Auf unseren Wunsch hin wurde die Abstimmung verschoben, denn um eine Entscheidung treffen zu können, braucht es mehr Information.

Ablehnung des Bauantrages Carl-Benz-Straße
Zum wiederholten Male konnten wir der Befreiung vom Bebauungsplan „Hinterm Zaun“ nicht zustimmen, obwohl der Bauherr die gewünschten Stellplätze in seiner neuen Variante eingeplant hat. Dieses Mal ging es um die Überschreitung der Geschoss-flächenzahl von mehr als 26 %, denn eingezeichnete Hobbyräume im Keller werden nicht zur Wohnfläche dazugerechnet, sondern sind nur „Nutzfläche“. Interessant ist, dass dieses Mal das Gremium durch Nachfrage von der Verwaltung erfuhr, dass zwei Wohnungen als Maisonnettewohnungen eingerichtet werden, d.h. im Kellergeschoss befinden sich neben dem jeweiligen Hobbyraum noch ein weiteres Zimmer, ein Bad und jeweils eine Terrasse. Daraufhin forderten die Freien Wähler von der Verwaltung, Auflagen zu erlassen, dass die Hobbyräume nicht als bewohnbare Zimmer genutzt werden können, da bei Umnutzung sich die Geschossflächenzahl um fast das Doppelte erhöhen würde. Uns wurde von anderen AUT-Mitgliedern vorgeworfen, man dürfe nicht nach dem Bauchgefühl entscheiden, sondern müsste sich an Fakten halten. So kündigte Bürgermeister Masino als Chef der Baurechtsbehörde an, in den nächsten Tagen dem Bauantrag zuzustimmen.

Kein Ersatz für das abgebrochene Infohäuschen
Es wäre eine interessante Bereicherung für Waldbronn gewesen: Die Skulptur Navigator. Doch die Verkehrsbehörde des Landratsamtes hat ihre Zustimmung, die sie anfänglich der Verwaltung gegeben hatte, zurückgenommen. Die Kreuzung sei ein Unfallschwerpunkt und die Autofahrer würden von der Skulptur abgelenkt. (Wie wurden z.B. dort die überdimensionalen Wahlplakate im letzten Herbst gesehen?) Auch Hinweisschilder der Gemeinde für Veranstaltungen dürften an dieser Stelle eigentlich nicht stehen, führte Harald Irion weiter aus. Wie geht es mit dem „Navigator“ weiter? Einen anderen Platz wie diesen kann es für die von Stephen Craig und seinen Studenten entworfene Skulptur laut Professor Craig nicht geben, weil Skulptur und Platz eng zusammenhängen. Vielleicht gibt es doch noch eine Lösung!