5. Juni 2018

Haben wir in Waldbronn genügend Kindebetreuungsplätze?

In der letzten Gemeinderatssitzung stellte Tobias Kull die gegenwärtigen Zahlen in Bezug auf Betreuung von Kleinkindern U3, Kindergartenkinder Ü3 und Hortbetreuung von Schulkindern vor. In diesem und im nächsten Jahr ist die Betreuung der U3- und Ü3- Kinder gesichert. Schwierig wird es im Kindergartenjahr 2019/20. Deswegen sind die Erweiterung von Kindergarten DonBosco und die Errichtung eines 6-gruppigen Kindergartens im Baugebiet Rück 2 besonders notwendig. Die Frage aus unserer Fraktion, ob das Betreuungsangebot „Verlängerte Öffnungszeitern“ ( bis 13.30Uhr ) ausreicht oder ob eine Ganztagesbetreuung von den Eltern öfters gewünscht würde, wurde bestätigt. D.h. hier muss das Angebot überprüft und, wenn nötig, angepasstwerden.Vor einiger Zeit stimmte der Rat zu, dass in Etzenrot im Kindergarten St.Bernhard auch altersübergreifende Gruppen, also Kinder unter 3 Jahren mit Kindern über 3 Jahren, betreut werden konnten. Das bedeutete aber auch Umbaumaßnahmen innerhalb des Gebäudes. Nun stellte sich heraus, dass der Zulauf von Ü3 Kindern so hoch ist, dass U3 Kinder im Moment in Etzenrot nurnoch vom Elterntagesverein betreut werden können. Ein Umstand ist nicht zu vernachlässigen:Kann überhaupt genügend Personal bei Erhöhung der Betreuungsplätze in Waldbronn gefunden werden?Über 1.5 Mio EURO gibt die Gemeinde immer noch – nach Abzug der Elternbeiträge und der Landeszuschüsse- für die Betreuung der Kinder im U3-, Ü3- und Hortbereich aus. Deshalb haben wir uns auch für die Erhöhung der Elternbeiträge für die unterschiedlichen Betreuungsformen ausgesprochen. Die Einrichtung eines Wald- bzw Naturkindergartens ist eine tolle Sache für Kinder. Ein Bedarf wird gerade durch eine Elternumfrage ermittelt. Aber dieses besondere Angebot kann nicht in die Bedarfsplanung von Kitaplätzen aufgenommen werden. Außerdem ist die Aufnahmekapazität an Kindern nicht so hoch wie bei „normalen“ Kindergärten.

Das Bauhofdach wird saniert
Der Sperrvermerk im Haushaltsplan wurde aufgehoben und zusätzliche 16 Tsd EURO wurden vom Rat genehmigt, um endlich dass undichte Dach des Bauhofs zu reparieren. Hinzu kam, dass sich Asbest in dem jetzigen Material befindet, was höhere Kosten bei der Entsorgung verursacht. Angesprochen wurde auch die hohe Verkehrsdichte an Samstagen, wenn Wertstoffe von den privaten Anlieferern im Bauhof abgegeben werden. Den Vorschlag, die Wertstoffe in Zukunft in Ittersbach abzugeben und den Bauhof für die Wertstoffabgabe zu schließen, halten wir aus verschiedenen Gründen für nur schwer umsetzbar.