21. Juli 2021

KiTA Etzenrot - Planentwürfe

KiTA Etzenrot - Planentwürfe

Kita Etzenrot: Vorstellung verschiedener Planentwürfe

Ein bedeutender Tagesordnungspunkt in einer der letzten Gemeinderatssitzungen war die Vorstellung von Plänen, wie der neu zu errichtende Kindergarten anstelle des Gesellschaftshauses aussehen könnte. Der bestehende Kindergarten St. Bernhard ist zu klein geworden, eine Erweiterung ist nicht möglich und durch den Generationenwechsel in Etzenrot benötigt der Ort eine größere Betreuungseinrichtung für Kleinkinder mit wenigstens 3 Gruppen mit der Option für eine 4. Gruppe.

Die vier beauftragten Architekturbüros mussten sich für die Planung eines neuen Kindergartens an bestimmte Vorgaben halten:

- das neue Gebäude soll drei bis vier Gruppen beherbergen,

- ein Vereinsraum mit sanitären Einrichtungen soll durch einen separaten   Eingang zugänglich sein,

- ein verkehrssicherer Zugang für die Kinder zum Kindergarten ist wichtig,

- das Einbinden der Hanglage in eine kreative Planung muss bedacht werden.

Interessante, gut durchdachte und ansprechende Pläne wurden der Öffentlichkeit vorgestellt und die Mehrheit des Gemeinderates entschied sich  - auch im Sinne unserer Fraktion -  für die Architekturbüros „element 5“ und „archis“ . Diese arbeiten nun ein tragfähiges Konzept für eine moderne, nachhaltige und den heutigen Ansprüchen genügende Kindertagesstätte aus.

Natürlich sehen auch wir den Rückbau des Gesellschaftshauses mit einem weinenden Auge. Aber eine zielführenden Planung, das Einbinden der das Gesellschaftshaus nutzenden Vereine in den Gesamtprozess und die Möglichkeit, dass die traditionsreiche, gut besuchte Rosenmontags-Veranstaltung auch im Kurhaus abgehalten werden kann, bietet neue Perspektiven.

Gestaltung eines Urnengrabfeldes auf dem Friedhof Busenbach

Der Gemeinderat beschäftigte sich schon mehrmals mit diesem Thema, um jetzt endlich einen für alle befriedigenden Schlussstrich ziehen zu können. Um was geht es?

Am Hauptweg zur Aussegnungshalle ist ein Urnengrabfeld angelegt worden, das 2015 durch ein Büro geplant wurde. Besucher störten sich zum einen daran, dass auf der einen Seite der Urnengräber vom Hauptweg aus nur die Rückseite der Grabkreuze zu sehen ist, zum anderen sollten weitere Urnengräber im vorderen Bereich angelegt werden, so dass die noch vorhandenen vier Erdgräber mit einer Ruhezeit von bis zu 20 Jahren im Laufe der Zeit von Urnengräbern umschlossen worden wären. Wie hätte das ausgesehen!

Der Gemeinderat entschied sich, zunächst dieses Feld so zu belassen und ein neues Gebiet für Urnengräber vorzeitig auszuweisen.

(Text: A.D.-Purreiter)