8. Oktober 2021

Kein Mehrgenerationenhaus / Friedhoferweiterung Busenbach / Aldi Bäume

Kein Mehrgenerationenhaus / Friedhoferweiterung Busenbach / Aldi Bäume

Das Mehrgenerationenhaus wird nicht gebaut
Nur ein Investor hatte sich gemeldet auf das europaweite Ausschreibungsverfahren und dieser konnte die Vorgaben nicht erfüllen. Ein Kriterienkatalog für das Mehrgenerationenhaus war im Vorfeld in einem Workshop zusammen mit Bürgern und Verantwortlichen für Kindergartenbelange im Gemeinderat erarbeitet worden. Unterstützt wurde das ganze Verfahren vom Büro Kommunal Konzept BW. Leider sollte es nicht sein und so musste das ganze Vergabeverfahren vom Gemeinderat aufgehoben werden. Die grundsätzliche Aufgabe, der Bau eines sechs gruppigen Kindergartens, muss aber dringend umgesetzt werden. Das Büro wurde beauftragt, neue Entwicklungsmöglichkeiten für das gemeindeeigene Grundstück zu untersuchen. Auch um das weitere Verfahren, es handelt sich wiederum um eine europaweite Ausschreibung, kümmert sich das Büro. Unsere Fraktion hofft, dass sich bei veränderten Bedingungen auf die neue Ausschreibung mehr Investoren melden.


Der Friedhof Busenbach wird erweitert
Schon zu Anfang der Gemeinderatssitzung wurde aus der Bürgerschaft die Frage gestellt, ob eine Erweiterung des Friedhofs überhaupt notwendig sei, weil es auffällig ist, dass einige Flächen auf dem „alten“ Friedhof nicht belegt sind. Doch von der Verwaltung wurde deutlich ausgeführt, dass diese freien Flächen  trotz Beendigung der Ruhezeit zunächst nicht neu belegt werden sollen. Die lehmige Bodenbeschaffenheit ist für einen Friedhof nachteilig. Ähnlich sieht es mit der nördlich gelegenen Erweiterungsfläche aus.  Das Planungsbüro Stadtlandschaft plus war mit der Bearbeitung eine Grünordnungsplans und Objektplanung beauftragt worden. Anhand von Gutachten war das Gebiet geologisch und Artenschutz technisch untersucht worden. Im Großen und Ganzen ist das Gebiet geeignet, Ausgleichsmaßnahmen werden durchgeführt.  Der Boden sollte ab einer gewissen Tiefe mit Sand aufgefüllt werden.  Auch unsere Fraktion unterstützt eine Erweiterung, aber in 2 Bauabschnitten. Außerdem konnte sich der Gemeinderat zwischen 2 Gestaltungsvarianten entscheiden. Der Unterschied besteht vor allem darin, dass die Fläche bei Variante 1 mehr parkähnlich gestaltet wird, aber so auch weniger Erdgräber angeordnet werden können. Wie dann am Ende verschiedene Bestattungsformen in dem neuen Gebiet umgesetzt werden, entscheidet der Gemeinderat.


Aldi-Projekt: 2 Bäume dürfen bleiben
Nun ist es amtlich: Ein Kastanienbaum und eine Robinie werden nicht gefällt.  Verschiedene Rettungsversuche für die anderen drei Bäume in der Hewlett-Packard-Straße können nicht umgesetzt werden. Auch die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt hat -Zähne knirschend zwar und mit dem Hinweis auf eine wahrscheinlich nicht sorgfältige Planung im Vorfeld – dem Befreiungsantrag der Baufirma zugestimmt. Ausgleichsmaßnahmen für die Fällung müssen folgen. Wir werden darauf achten, dass das erfolgt und dass das Wurzelwerk der beiden stehen gebliebenen Bäume geschützt wird.


(Text: A.D.-Purreiter)