1. März 2018

Ortsausgang Reichenbach und Bebauungsplan für "Rück II"

Fußgängerampel am Ortsausgang von Reichenbach
Eine Mehrheit für einen Kreisel an der Pforzheimer Straße /Ecke Merkurstraße konnte unsere Fraktion im Rat leider nicht bekommen, aber ein kleiner Schritt in die richtige Richtung stellt die Fußgängerampel dar, die an der jetzigen Straßenquerung für Fußgänger errichtet werden soll. Auf beiden Seiten werden zudem die Gehwege als Querungshilfe verbreitert und abgesenkt. Sowohl für die Fußgänger als auch für die Fahrradfahrer bedeutet dieser Umbau eine sichere und behindertengerechte Überquerung. Vielleicht haben die Anlieger des Gebietes Neubrunnenschlag dadurch auch eine bessere Chance, mit ihrem Auto gefahrlos in die Pforzheimer Straße einzubiegen. Diese Maßnahme anstelle eines Kreisels hatte uns schon die Verkehrsbehörde des Landratsamtes bei einer Begehung zugesagt, das Land übernimmt die Kosten. Die Gehwegabsenkung und die Verbreiterung der Gehwege auf beiden Seiten, auf der südlichen Seite bis in die Merkurstraße hinein, sind Kosten, die die Gemeinde übernehmen muss. Wir wünschen uns, dass der Umbau zeitnah geschieht.

Empfehlung der Billigung des Bebauungsplans „Rück 2“
Bei diesem Thema sollten die Mitglieder des Ausschusses beraten, ob sie die Billigung des Bebauungsplanes dem Gemeinderat empfehlen können. Nachdem bisher schon über allgemeine Dinge zum Plan im Rat diskutiert wurde, geht die Planung nun immer mehr ins Detail: Mit 14 Meter wird die Attikahöhe der Mehrfamilienhäuser festgelegt, die des Hotels darf noch 2,50 Meter höher werden. Außerdem soll die Talstraße verengt werden, teilweise durch Verbreiterung des nördlichen Gehweges. Zusätzlich gibt es noch zwei Querungshilfen für Fußgänger. Der Wunsch der Planer: die Talstraße wird in Zukunft zur Flaniermeile. Wir hatten schon öfters angemahnt, dass der Verkehr auf der Talstraße durch das Neubaugebiet und durch das „neue, große“ Einkaufszentrum massiv zunehmen wird. Mit diesen Maßnahmen der Verkehrsberuhigung kann man den Verkehr tatsächlich reduzieren, denn diese Stopp- und Go-Variante schreckt viele Autofahrer davon ab, diese Straße nach dem Umbau noch zu nutzen. Also kann man davon ausgehen, dass mehr Autobewegungen auf den Parallelstraßen zu verzeichnen sein werden, nämlich auf der Ettlinger Straße und der Ostendstraße. Die Mehrheit der Ausschussmitglieder folgte dem Vorschlag der Verwaltung. Unsere Fraktion enthielt sich der Stimme.