12. Dezember 2022

Sitzung vom 07.12.2022

Wohnungen im Josefshaus Busenbach werden saniert/Wohnraumbedarf für Geflüchtete * Naturkindergarten in Etzenrot

Sitzung vom 07.12.2022

In der  Sitzung wurden zwei wichtige Themen diskutiert:

1. Die Errichtung eines Naturkindergartens in Etzenrot

2. Die weitere Sanierung des Josefshauses in Busenbach

In Reichenbach wird der Naturkindergarten an der Merkurstraße gut von den den Eltern und Kindern angenommen. Die Aufstellung eines 2. sog. Bauwagens ist aber wegen des bestehenden Landschaftsschutzgebietes nicht möglich und wird von der Naturschutzbehörde im Landratsamt nicht genehmigt. Ein weitere Standortmöglichkeit ist das Gelände im Anschluss an den Obst- und Gartenbauverein in Etzenrot. Dort gehören einige Grundstücke der Gemeinde, so dass es kein größeres Problem darstellt, neben einem Bauwagen eine ökologische Toilette und einen Materialcontainer aufzustellen. Wir unterstützen diesen Vorschlag. Die Strom- und Wasseranbindung soll über die Neufeldstraße erfolgen. Der Zugang für die Eltern und Kinder ist über den Sonnenweg geplant. Der Träger sollte der Betreiber des zukünftigen Kindergartens „Gesellschaftshaus“ sein, so dass die Kinder bei Bedarf einen trockenen und sicheren Unterstand haben. Die Ausschreibung erfolgt im Frühjahr 2023, so dass mit der Fertigstellung bis Spätjahr 2023 gerechnet werden kann. Die Kosten werden auf 160 Tsd. Euro beziffert.

Das Josefshaus wurde Ende 2016 von der Gemeinde gekauft. In dem Gebäude befinden sich neben einer Kita noch 3 Wohnungen. Eine Wohnung im Dachgeschoss dient zur Unterbringung von Geflüchteten und wird schon genutzt. Da Waldbronn mit noch mehr Flüchtlingen vor allem aus dem Kriegsgebiet Ukraine zu rechnen hat, sollte mit der Sanierung der 2 noch leer stehenden und renovierungsbedürftigen Wohnungen so schnell wie möglich begonnen werden. Eine Förderung ist möglich und liegt bei 900 bis 1000 Euro pro Quadratmeter, die von Seiten des Landes Baden-Württemberg geleistet wird, wenn der Wohnraum Flüchtlingen für eine gewisse Zeit zur Verfügung gestellt wird. Insgesamt rechnet man mit Kosten von ca. 350 Tsd Euro, abzüglich einer Förderung von 185 Tsd. Euro bzw. 166 Tsd. Euro. Geklärt werden muss noch, wie hoch die Förderung ausfällt.

Eine Dachsanierung kann noch verschoben werden; diese würde zusätzlich noch einmal Kosten von ca. 230 Tsd. Euro verursachen.

Im Namen der Fraktion:

Kurt Bechtel, Angelika Demetrio-Purreiter, Volker Becker