30. November 2018

Strasse "An der Bahn": Verlegung des Fußweges auf die östliche Seite?

Strasse "An der Bahn": Verlegung des Fußweges auf die östliche Seite?

Aus der Gemeinderatssitzung vom 28. November 2018

Der eigentliche Antrag von Seiten SPD/Bürgerliste, der in der letzten Gemeinderatssitzung vom 28. November besprochen wurde, sah vor, den vorhandenen Bürgersteig auf der westlichen Seite abzureißen und auf die östliche Seite zu verlegen, was aber mit immensen Kosten auch durch den Bau einer Absturz sicheren Mauer zum Gleisbett der AVG hin zur Folge gehabt hätte. Dies wurde schon bei der ersten Besichtigung der Mitglieder des AUT (Ausschuss für Umwelt und Technik ) durch die Verwaltung dargestellt. Man suchte günstigere Varianten, wie Straßenbahnreisende sicher diese Sackgasse benutzen können.
Vor allem Anwohner wünschten sich eine bessere Alternative, nur wenige Fußgänger benutzen den Gehweg und so kommt es oft zu Interessenskonflikten. Unsere Fraktion hätte sich die Möglichkeit einer verkehrsberuhigten Zone auf dieser Straße vorstellen können, d.h. der Gehweg wird zurückgebaut, alle Verkehrsteilnehmer benutzen die Straße gleichwertig, Reduzierung der Geschwindigkeit durch Schilder, ordentlicher Ausbau dieser schon in die Jahre gekommenen Straße. Doch es wurde vor allem von den Anwohnern befürchtet, dass dann diese Straße gegenüber den anderen Straßen, die in die Pforzheimer Straße münden nicht mehr gleichberechtigt ist.
Manche Gemeinderäte sahen die jetzige Situation als ausreichend, denn jeder Fußgänger ist für sich allein verantwortlich, ob er den Gehweg benutzt oder nicht; aber leider ist diese Ansicht nicht mehr unbedingt der Situation geschuldet.
Am Ende dieser Debatte konnte sich der Gemeinderat für zwei weitere Straßenlaternen einigen, um die Straße vor allem in den Wintermonaten besser auszuleuchten. Wie würde man sagen: Viel Wind um nichts!