Waldrandprobleme

K(ein) Radwegekonzept für die Straße von Reichenbach nach Etzenrot
Die Verkehrsbehörde lehnte den Vorschlag der Radwegegruppe ab, für 25 Tsd Euro einen Radweg mit Aufstellfläche für Fahrradfahrer zur sicheren Querung der Etzenroter Straße zu errichten. Es würde die Aufstellfläche der unteren Parkplatzzufahrt zum Kurpark ausreichen, ist die Meinung. Außerdem sollte die bestehende Beschilderung für die Fahrradfahrer aufgehoben werden, so dass diese auch die Straße nutzen können. Unsere Fraktion sieht die Angelegenheit ähnlich, wobei wir – leider verkehrsrechtlich nicht möglich – die Kennzeichnung eines Fahrradweges auf der Straße für relevant halten würden.

Aus dem Umweltbeirat

Verschattung durch Bäume bei waldnaher Bebauung
Einige Anwohner der Straßen „Eichhörnchenweg“ und „Im Reh“ wandten sich mit einem Brief an Verwaltung und Gemeinderäte, dass es durch die hohen Bäume zu einer starken Verschattung der Häuser kommen würde, so dass eine Fotovoltaik- oder Solarthermieanlage kaum Ertrag bringen würde. Außerdem besteht die Befürchtung, dass einige der Bäume nicht mehr standfest sind. Schon in einer der letzten Gemeinderatssitzung stellten die Forstbeamten fest, dass von den Bäumen keine Gefahr ausgehe. Normalerweise muss der Abstand zwischen Wohnbebauung und Waldrand 30 Meter betragen. Ist dem nicht so, verpflichten sich die Käufer eines waldnahen Grundstückes durch Unterschrift, keine Ansprüche an die Gemeinde zu stellen. In Waldbronn gibt es eine 7 bis 9 Kilometer lange Waldrandbebauung. Im Laufe der Jahre sind aus ehemals kleinen Bäumen stattliche Laub- bzw Nadelbäume gewachsen, das Unterholz hat sich verdichtet. Unsere Fraktion hat sich gegen eine generelle Rodung von Bäumen ausgesprochen. Wir können uns aber eine Lichtung des Waldes im Rahmen von Pflegemaßnahmen durch den Forst vorstellen. Bürgermeister Masino schlug vor, dass im Rahmen der nächsten Waldbegehung des Gemeinderates im Juli die Straßen am Waldrand besucht werden und die betroffenen Bürger ihr Problem den Gemeinderäten und den Forstbeamten direkt schildern können.

Ablagerung von Kompost und Holz am Waldrand
Schon vor zwei Jahren wurden die Gemeinderäte durch die Forstbeamten auf die illegale Ablagerung von Kompost durch Anwohner am Waldrand aufmerksam gemacht. Gras-, Laub- und Holzschnitt werden nicht zum Grüngutplatz gebracht, sondern einfach am Waldrand entsorgt. Die übliche Meinung: Organischer Abfall ist im Wald kein Abfall. Aber durch Samen werden Pflanzen verbreitet, die im Wald nichts zu suchen haben; dabei geht es besonders um den Kirschlorbeer, der sich rasant verbreitet. Außerdem wird der Wald als Ablageplatz für Kaminholz missbraucht und das auf mehrere Jahre. Wir würden uns wünschen, dass alle Bürger ihr Holz zuhause auf ihrem Grundstück lagern.

22. März 2018
Angelika Demetrio-Purreiter


Ortsausgang Reichenbach und Bebauungsplan für "Rück II"

Fußgängerampel am Ortsausgang von Reichenbach
Eine Mehrheit für einen Kreisel an der Pforzheimer Straße /Ecke Merkurstraße konnte unsere Fraktion im Rat leider nicht bekommen, aber ein kleiner Schritt in die richtige Richtung stellt die Fußgängerampel dar, die an der jetzigen Straßenquerung für Fußgänger errichtet werden soll. Auf beiden Seiten werden zudem die Gehwege als Querungshilfe verbreitert und abgesenkt. Sowohl für die Fußgänger als auch für die Fahrradfahrer bedeutet dieser Umbau eine sichere und behindertengerechte Überquerung. Vielleicht haben die Anlieger des Gebietes Neubrunnenschlag dadurch auch eine bessere Chance, mit ihrem Auto gefahrlos in die Pforzheimer Straße einzubiegen. Diese Maßnahme anstelle eines Kreisels hatte uns schon die Verkehrsbehörde des Landratsamtes bei einer Begehung zugesagt, das Land übernimmt die Kosten. Die Gehwegabsenkung und die Verbreiterung der Gehwege auf beiden Seiten, auf der südlichen Seite bis in die Merkurstraße hinein, sind Kosten, die die Gemeinde übernehmen muss. Wir wünschen uns, dass der Umbau zeitnah geschieht.

Empfehlung der Billigung des Bebauungsplans „Rück 2“
Bei diesem Thema sollten die Mitglieder des Ausschusses beraten, ob sie die Billigung des Bebauungsplanes dem Gemeinderat empfehlen können. Nachdem bisher schon über allgemeine Dinge zum Plan im Rat diskutiert wurde, geht die Planung nun immer mehr ins Detail: Mit 14 Meter wird die Attikahöhe der Mehrfamilienhäuser festgelegt, die des Hotels darf noch 2,50 Meter höher werden. Außerdem soll die Talstraße verengt werden, teilweise durch Verbreiterung des nördlichen Gehweges. Zusätzlich gibt es noch zwei Querungshilfen für Fußgänger. Der Wunsch der Planer: die Talstraße wird in Zukunft zur Flaniermeile. Wir hatten schon öfters angemahnt, dass der Verkehr auf der Talstraße durch das Neubaugebiet und durch das „neue, große“ Einkaufszentrum massiv zunehmen wird. Mit diesen Maßnahmen der Verkehrsberuhigung kann man den Verkehr tatsächlich reduzieren, denn diese Stopp- und Go-Variante schreckt viele Autofahrer davon ab, diese Straße nach dem Umbau noch zu nutzen. Also kann man davon ausgehen, dass mehr Autobewegungen auf den Parallelstraßen zu verzeichnen sein werden, nämlich auf der Ettlinger Straße und der Ostendstraße. Die Mehrheit der Ausschussmitglieder folgte dem Vorschlag der Verwaltung. Unsere Fraktion enthielt sich der Stimme.

1. März 2018
Angelika Demetrio-Purreiter


Waldkindergarten, Josef-Löffler- und Carl-Benz-Straße

Absetzen des Tagesordnungspunktes „Waldkindergarten“
Kindergartenplätze werden dringend in Waldbronn benötigt. Da ist der Gedanke nicht von der Hand zu weisen, mit geringer Investition von Seiten der Gemeinde einen „Wald- oder Naturkindergarten“ in der Nähe der Kleintierzuchtsanlage in Reichenbach einzurichten. Man braucht nur einen größeren Bauwagen für eine Kindergartengruppe und einen Betreiber für diese Einrichtung. Dieser ist auch schnell gefunden. Das ganze hat nur einen Haken: Warum sollen zunächst die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Technik darüber diskutieren? Weshalb wird darüber nicht erst der Sozialausschuss informiert, um dann das Für und Wider dieser Kinderbetreuungsform zu beraten? Die Freien Wähler hatten im Vorfeld angeregt, den Punkt von der Tagesordnung zu nehmen. Denn viele Aspekte sollten dazu betrachtet werden. Finden sich überhaupt genügend Eltern, die ihr Kind über drei Jahre bei Wind und Wetter in einen Waldkindergarten schicken? Auch kann man nicht von der generellen Gruppengröße von 25 Kindern ausgehen. In Langensteinbach gibt es einen Bauernkindergarten, der von einem Verein betrieben wird, mit einer Gruppenstärke von 12 Kindern. Zudem steht hinter dieser Form der Naturerziehung ein spezielles Konzept, das Erzieherinnen in einer Fortbildung kennen gelernt haben müssen. Die Mehrheit sprach sich für die Absetzung dieses Tagesordnungspunktes aus.

Vorstellung der Planung für die Neugestaltung der Josef-Löffler-Straße
Mit einem lachenden und vielleicht auch mit einem weinenden Auge werden die Anwohner den Ausführungen von Jan Müller gefolgt sein. Gefreut werden sie sich haben, dass das Projekt nun zeitnah realisiert wird, Bedenken werden kommen, weil sich nun für einige Zeit vor ihrem Haus eine Baustelle befindet und sie sich für ihre Autos eine andere Parkmöglichkeit suchen müssen . Auch danach wird es mit dem Parken auf der Straße schwierig werden, weil die Straßenbreite sich nicht ändert. Die Straße als Spielstraße auszuweisen, ist von den Anwohnern nicht gewünscht. Auf Halteverbotsschilder will BM Masino verzichten, denn die Anwohner würden „das selbst regeln“. Man darf gespannt darauf sein.

Ablehnung des Bauantrages für ein Mehrfamilienhaus in der Carl-Benz-Straße in Busenbach
Alle Ausschussmitglieder lehnten geschlossen die Befreiung vom Bebauungsplan ab. Dabei ging es zum einen um die Erhöhung der GFZ von über 26%, aber auch um fehlende Stellplätze. Der Bebauungsplan stammt aus dem Jahre 1965.Schon frühzeitig kam es zu Befreiungen vom Bebauungsplan. Fortgeschrieben wurde dieser Plan auch nicht und so wurde 2006 die letzte Baugenehmigung mit Befreiung erteilt. Fünf Wohnungen sollen in dem Haus Platz finden mit fünf Stellplätzen, ein sechster ist gefangen. Wenn man davon ausgeht, dass die Straße jetzt schon zugeparkt ist, dass durch die Bebauung Stellflächen an der Straße wegfallen, aber dafür wahrscheinlich noch Kraftfahrzeuge hinzukommen, sollte die Kommune darauf einwirken, dass der Bauherr genügend Stellplätze auf seinem Grundstück ausweist. Eine Tiefgarage ist anscheinend nicht möglich, also muss oberirdisch Platz gesucht werden. Die Verwaltung wird mit dem Bauherrn ein Gespräch führen, um eine einvernehmliche Lösung zu finden.

25. Januar 2018
Angelika Demetrio-Purreiter


Fahrradüberweg an der Etzenroter Straße

Fahrradüberweg an der Etzenroter Straße
Die Leitbild-Arbeitsgruppe „Radfahrer“ schlug eine Querungshilfe an der Etzenroter Straße vor, vor allem, um eine Aufstellfläche für Fahrradfahrer einzurichten, damit diese die Straße von Reichenbach aus sicher überqueren und auf der anderen Straßenseite den Fahrradweg Richtung Etzenrot benutzen zu können. Zwei Planungsvorschläge wurden im AUT vorgestellt, wobei Vorschlag 1 an der Einfahrt des unteren Kurpark-Parkplatz als Querungsstelle favorisiert wurde. Der Bau einer Radwegabbiegespur entlang der Platanen würde 43 Tsd. Euro kosten. Die Freien Wähler schlagen eine günstigere Variante vor, die aber noch verkehrsrechtlich geprüft werden muss: Durch Einzeichnen eines Fahrradweges auf der Straße und mit Verkehrsschildern, die auf den kreuzenden Fahrradweg hinweisen, könnte das Problem einfacher gelöst werden. Außerdem sollte durch Aufstellen von Tempo-30 Schildern auf die reduzierte Geschwindigkeit an dieser Stelle besonders hingewiesen werden. Fahrradfahrer könnten als Aufstellfläche die Einfahrt in den Parkplatz benutzen.

Die Zufahrt nach Waldbronn soll schöner werden!
Mit Studenten des Lehrstuhls für bildende Kunst am KIT soll nach Abriss des in die Jahre gekommenen Infohäuschens ein ansprechender Platz gefunden werden, um kostengünstig auffallende, mit Licht durchflutete Skulpturen an dieser Stelle zu installieren. Es ist ein Projekt des Professors Stephen Craig mit Studenten seines Lehrganges. Zunächst auf zwei Jahre sollen wechselnde Plastiken aus unterschiedlichen Materialien ihren Platz dort finden. Wir können gespannt sein, welche kreativen Ideen die Studenten entwickeln werden. Stehen bleiben soll die Holzkonstruktion, auf der auf Veranstaltungen in der Gemeinde hingewiesen wird.

22. November 2017
Angelika Demetrio-Purreiter


Aus dem Ausschuss für Umwelt und Technik

Planungsüberlegungen für Rück II
In der letzten AUT –Sitzung stellte Rechtsamtsleiter Harald Irion verschiedene Möglichkeiten für dieses Gebiet vor. 

1. Ein Seniorenwohnheim mit betreutem Wohnen
mit einem verbindlichen Betreuungsträger soll an der Talstraße direkt neben dem jetzt bestehenden Gebäude von Rück I entstehen. Dadurch haben noch „fitte“ Senioren die Möglichkeit, fußläufig ihren Lebensbedarf im nahen Rathausmarkt und Einkaufszentrum zu decken.

2.
Ein als dreigeschossiges Hotel an der Talstraße Ecke Stuttgarter Straße vorgesehenes Gebäude sollte laut Harald Irion mindestens auf 4 Stockwerke erhöht werden, damit es sich wirtschaftlich trägt. Die Höhe dieses Gebäude ist aber ein wichtiger Kritikpunkt für die Freien Wähler. Wir werden abwarten, was ein Investor planen wird.

3. Eine sechsgruppige Kinderbetreuungseinrichtung
soll an der Stuttgarter Straße entstehen. Um das Filetstück besser nutzen zu können, wurde vorgeschlagen, dass ein Investor ein sog. Mehrgenerationenhaus auf dem 2500 Quadratmeter großen Gelände errichten könnte. Eigentlich ein gute Idee; aber das würde bedeuten, dass ein viergeschossiges Gebäude mit einer eingerückten Penthauswohnung entstehen würde. Wir sehen ein Problem in der Höhe des Gebäudes, denn die Stuttgarter Straße liegt an dieser Stelle recht tief und ein hohes Gebäude würde wie ein Hochhaus erscheinen.

4. An den Panoramaweg angeschlossen ist eine Fuß- und Radwegbrücke angedacht, die über die Stuttgarter Straße führen soll. Doch durch den Höhenversatz auf beiden Straßenseiten wäre der Bau ein schwieriges und teures Projekt. So bleibt die Brücke weiterhin im Bebauungsplan und die Möglichkeit besteht, sie zu einem späteren Zeitpunkt zu bauen.

5. Die Parkplatzsituation wird neben dem hohen Verkehrsaufkommen in der Talstraße und dem Verkehrs- und Freizeitlärm ein großes Problem werden.
Nun schlug Harald Irion vor, Stellplätze auf einem gemeindeeigenen Grundstück zu errichten, wo Anlieger, vor allem die Bewohner der Mehrgeschosshäuser ihre PKW’s abstellen können. Durch die Bausubstanz ist leider nur eine eingeschossige Tiefgarage unter den Gebäuden möglich. Aus dem Rat kam der Vorschlag, auf der gegenüberliegenden Seite in der Nähe der Festhalle ein Parkhaus zu errichten. Das wird nun von der Verwaltung geprüft.

Braucht der Gemeinderat eine Mikrofonanlage für Sitzungen?

Diese Forderung kam von zahlreichen Zuhörern, die die Sitzungen des Gemeinderates besuchen. Tatsächlich sprechen die Ratsmitglieder ihre Redebeiträge in Richtung Bürgermeister und damit nicht in Richtung des Publikums. Aber manche Referenten haben auch eine recht leise Stimme. Aber soll für eine solche Anlage tatsächlich über 20 Tsd. Euro ausgegeben werden? Unser Vorschlag: Jeder Redner, ob Referent oder Ratsmitglied, sollte ermahnt werden, laut und deutlich zu sprechen und sich auch ab und zu in Richtung der Zuhörer wenden. Dann könnten die Kosten gespart werden.

26. Oktober 2017
Angelika Demetrio-Purreiter


Aus dem Umweltbeirat

Ein ökologisch sinnvolles Nahwärmekonzept für Rück II?
Die ENBW stellte in der jüngsten Sitzung dieses Ausschusses ein Nahwärmekonzept für das Baugebiet Rück II vor. Schon mit der vorhandenen Energiezentrale bei Agilent können die geplanten Mehrgeschosshäuser an der Talstraße kostengünstig und umweltschonend bei geringem Emissionsausstoß beheizt werden. Fotovoltaikanlagen auf den Dächern erzeugen außerdem noch günstigen Strom. Aber mit einem neuen kleinen BHKW im Rück, verbunden mit der bestehenden Energiezentrale, könnten auch die Einfamilienhäuser kostengünstig mit Wärme und Strom versorgt werden. Was wären die Vorteile? Strom könnte um 10 % günstiger bezogen werden, es gibt keine Wartung für die Heizungsanlage und die Bezieher bekämen eine vereinfachte Heizkostenabrechnung. Die Ökobilanz könnte sich sehen lassen!

Was soll mit den Birken geschehen?

Nicht jeder Bürger mag Birken, vor allem die Menschen haben ein gespaltenes Verhältnis zu dieser Baumart, die sich mit Allergien wegen Birkenpollen herumärgern müssen. Aber deswegen alle Birken auf Gemeindegebiet entfernen? Vor allem die vier Birken vor der Carl-Walther-Schule sind einigen Bürgern ein Dorn im Auge, stehen sie doch mitten in Reichenbach. Vor Jahren wurden sie unsachgemäß gekürzt, so dass sich in der Zwischenzeit in zwei Bäumen ein Pilz einnisten konnte. Gepflanzt wurden diese Birken in den 60er und 70er Jahren, ihre Lebenserwartung liegt innerorts bei maximal 60 bis 70 Jahren. Birken sind Flachwurzler und mögen keine trockenen und heißen Sommer. Da absehbar ist, dass ihre Lebenszeit bald zu Ende geht, sprach sich das Gremium für den Erhalt und die ordnungsgemäße Pflege der Bäume aus. Der Brandschutz muss natürlich eingehalten werden. An der Talstraße sollen diejenigen Exemplare herausgenommen werden, die zu eng oder in zweiter Reihe stehen.

Soll es in Waldbronn eine Leinenpflicht für Hunde geben?

Zu diesem Thema gingen die Meinungen im Gremium auseinander. Während der Diskussion fielen Worte wie ‘nicht artgerecht, wenn ein Hund an der Leine geführt werden muss’ oder ‘der Hundehalter ist dran schuld, wenn er seinen Hund nicht richtig erzieht und dieser aggressiv ist’. Ein Bürger gab an, dass sein Hund schon von anderen nicht angeleinten Hunden angefallen und gebissen wurde. Auch dass Hundehalter ihren Liebling trotz Leinenpflicht auf extra gekennzeichneten Wegen nicht anleinen würden, ist bekannt. Tatsache ist, dass in Waldbronn 410 Hunde gemeldet sind, darunter auch welche, die als gefährlich eingestuft sind. Immer mehr Menschen leben auf der verhältnismäßig kleinen Waldbronner Gemarkung, Jäger berichten von ausgebüxten Hunden, die Rehe und Kleintiere im Wald jagen oder diese auf die Straße treiben, wo sie angefahren werden. Am Ende sprach man sich gegen eine generelle Leinenpflicht aus und gab die Verantwortung an die Hundehalter ab.

20. Oktober 2017
Angelika Demetrio-Purreiter


Über Glascontainer und e-Mobilität

Standorte für Glascontainer werden reduziert
Übervolle Glascontainer auf der einen Seite und fast leere Container auf der anderen Seite: Das ist der Grund, weshalb in der letzten AUT-Sitzung Lösungen gefunden werden mussten, um dieses Problem anzugehen. Schon in einer Sitzung des Umweltbeirates wurde darüber diskutiert, von der Verwaltung vorgeschlagene Standorte zu schließen und andere zu vergrößern. Einstimmig hat der AUT sich jetzt dafür ausgesprochen, die Glascontainerstandorte in der Bahnhofstraße und bei der Gemeindegärtnerei in Busenbach zu schließen und dafür den Standort an der Talstraße zu vergrößern. In Reichenbach schließt der Standort im Ermlisgrund und dafür wird der Standort bei der Bäckerei Nussbaumer erweitert. Wegen erschwerter Abholung wird der Standort an der Dorfwiese aufgegeben. Der Standort Gartenstraße wird geschlossen und dafür an der Rulandstraße bei den Parkplätzen ein neuer Platz geschaffen. Interessant ist, dass es keinen regelmäßigen Abholungsturnus für das Glasgut gibt, sondern dass per Anruf durch das Rathaus die Firma beauftragt wird. Leider müssen Mitarbeiter des Bauhofes regelmäßig die Plätze von Müll, Glasscherben und anderem reinigen.

AUT beschließt die Errichtung von drei Ladesäulen für E-Autos

Schon im Umweltbeirat vorbereitet, entschieden sich die Mitglieder des AUT für die Errichtung von Ladesäulen im Ermlisgrund an der Energiezentrale und am Rathaus. Dafür werden außerplanmäßige Finanzmittel in Höhe von 28 Tsd. Euro eingestellt. Mit dem Bau begonnen soll aber erst werden, wenn das Förderprogramm des Bundes, das die Errichtung mit 40 % der Kosten unterstützt, wieder aufgelegt wurde. Die Freien Wähler unterstützen eine zukunftsfähige E-Mobilität.

Betrieblichem Mobilitätsmanagement „Mobil gewinnt“ zugestimmt

Wenn etwas nichts kostet und einen guten Zweck verfolgt, sollte man sich unbedingt daran beteiligen. Es geht dabei um Reduzierung von Verkehr und Verlagerung von PKW-Verkehr auf Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel sowie um die Gesundheit der Mitarbeiter. Ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Umwelt und Naturschutz bietet eine Erstberatung im Wert von 2500 Euro an, wie das Ziel konkret vor Ort umgesetzt werden kann. Mit ins Boot sollen auch die großen ortsansässigen Betriebe in Waldbronn geholt werden.

Erweitertes Betreuungsangebot an der Waldschule in Etzenrot
Immer mehr Grundschulkinder werden in der Waldschule am Vormittag und am Nachmittag bis 16.30 Uhr betreut. So reicht der Platz nicht mehr aus und es soll ein Erweiterungsbau mit wenigstens zwei Horträumen entstehen. 5000 Euro wurden außerplanmäßig vom AUT für die Planung beschlossen, wie diese Erweiterung aussehen könnte. Gerade weil auch viele Flüchtlingskinder aus der GU und AU Neurod die Waldschule besuchen, ist eine Erweiterung des Gebäudes von großer Bedeutung.

14. Juni 2017
Angelika Demetrio-Purreiter


Erweiterung des Pflegeheims im Rück

Nach der Sommerpause begann die Arbeit im Gemeinderat mit einer Sitzung des AUT. Zwei Bauanträge und eine Bauanfrage wurden besprochen. Ohne Probleme konnte einem Bauantrag in Reichenbach und einer Bauvoranfrage in Busenbach zugestimmt werden. Mehr Diskussionsbedarf hatte der Bauantrag zur Erweiterung des bestehenden Pflegeheims im Rück. Um zwei Pflegegruppen soll diese Einrichtung vergrößert werden mit Hilfe eines zweigeschossigen Anbaus. Die vorhandene Fläche ist begrenzt, so dass es Schwierigkeiten gibt, weitere Stellplätze zu erstellen. In der Tiefgarage befinden sich 10 Stellplätze, die nach der Landesbauordnung für solche Einrichtungen auch bei einer Vergrößerung ausreichend wären. Aber jetzt schon ist es schwierig für Besucher des Pflegeheimes, Parkplätze zu finden. Die Verwaltung und der Betreiber sollten dringend diese Problematik in ihre Überlegungen einbeziehen. Außerdem stellte Rechtsamtsleiter Harald Irion die Untersuchungsergebnisse über Freizeitlärm, Sportanlagenlärm und Verkehrslärm für das Baugebiet „Rück II“ dem Gremium vor. Vor allem die Mehrgeschosshäuser an der Talstraße sind davon betroffen, befinden sich doch in ihrer Nähe das Fußballstadion, die Festhalle und ein großes Einkaufszentrum. Die Bauträger dieser Gebäude werden darauf hingewiesen, dass Schlaf- und Wohnbereiche in den rückwärtigen und ruhigeren Teil geplant werden.

Die vom letzten Hochwasser geplagten Bürgerinnen und Bürger in Busenbach können aufatmen: Es geht vorwärts!
 Jürgen Hemberger vom Baurechtsamt stellte dem Ausschuss mögliche Rückhaltungen von Regenwasser vor. Dabei geht um ein Rückhaltebecken entweder zu Beginn des Brahmsweges, wobei die Gemeinde Wiesengrundstücke kaufen müsste, oder an der neuen Turnhalle auf gemeindeeigenem Grundstück. Das Ingenieurbüro Müller soll nun die Kosten für die beiden Maßnahmen berechnen. Zeitnah soll das unzureichende Gefälle der Abwasserleitung an der Kreuzung „Hinterm Zaun/ Turnplatz“ behoben werden. Nun soll für Reichenbach weiter geplant werden.

28. September 2017
Angelika Demetrio-Purreiter


Über Natur und Bebauung auf der Waldbronner Gemarkung

Wie soll es mit dem Hetzelbach weitergehen?
Schon in einer AUT-Sitzung im letzten Jahr wurde der katastrophale Zustand des Flussbettes des Hetzelbaches vom Regenwasserrückhaltebecken bis zur Brücke von den Mitgliedern für untragbar gehalten. Nach jedem Hochwasser, besonders nach dem im Juni 2016, wird immer mehr von dem eingebrachten Beton unterspült und das Gestein von den Wassermassen weggespült. Ein Student des KIT stellte in seiner Masterarbeit die Gründe für diese Folgen dieses Mal den Mitgliedern des Umweltbeirates vor und erklärte auch, welche möglichen Lösungen es gibt. Über Kosten für die Verbesserung konnten keine Aussagen gemacht werden. Die muss ein dafür beauftragtes Ingenieurbüro errechnen. Auf die Frage unserer Fraktion, was geschehen würde, wenn die Brücke entfernt und der Flusslauf an dieser Stelle verbreitert werden würde, stellte sich heraus, dass alle anderen Maßnahmen dann unnötig wären. Äußerungen von der Verwaltung wie, die Brücke sei als Fotomotiv vor allem bei Hochzeiten beliebt und sollte bleiben, können wir nicht nachvollziehen. Außerdem könnte man eine Furt an dieser Stelle errichten, d.h. große Steine in das Flussbett einbringen, so dass Wanderer den Lauf trockenen Fußes und sicher überqueren könnten.

Wo oder wie findet man noch Flächen, die als Ausgleichsmaßnahme herhalten können?
Solche oder ähnliche Fragen wird sich die Verwaltung gestellt haben, als das neue Baugebiet Rück II zur Bebauung anstand. Da die Gemarkung von Waldbronn recht klein ist und die Gemeinde kaum noch eigene Grundstücksflächen besitzt, wird krampfhaft gesucht, wo und wie man noch Eingriffe in die Natur, die durch die Bebauung eines Gebietes entstehen, ausgleichen kann. Da bekommt zunächst der Bauherr Auflagen, z.B. welche heimischen Gehölze er anpflanzen darf, die Art der Regenrückhaltung, Begrünung des Carports usw. Außerdem stellte die Umweltbehörde in ihrem Gutachten fest, dass zwei verschiedene Fledermausarten das Rück II als Flugkorridor und als Futterquelle nutzen. Dafür muss Fläche auf einem der Gewanne jenseits der Stuttgarter Straße gesucht werden, um neue Nist- und Futterplätze für diese Tiere zu finden. In Etzenrot gibt es Wiesenflächen, auf denen noch vereinzelt wilde Orchideenarten wachsen. Hier soll durch Pflegemaßnahmen wieder ein größerer Bestand hergestellt werden. Auch die Käppliswiesen sollen durch Einschlag ökologisch aufgewertet werden. Und die Maßnahme am Hetzelbach könnte man auch noch als Ausgleichsmaßnahme verwenden, wenn diese als ökologisch wertvoll eingestuft werden kann. Aber was passiert, wenn es keine Möglichkeiten für Ausgleichsmaßnahmen mehr gibt in einer Gemeinde? Dann kommen Ersatzzahlungen in Betracht, um an anderer Stelle im Land Maßnahmen als Ausgleich für die Waldbronner Beeinträchtigung der Natur durchführen zu können. Was bedeutet das für unsere Gemeinde? Wir sind in Bezug auf weitere Erschließungen und Bebauungen am „Ende der Fahnenstange“.

20. Mai 2017
Angelika Demetrio-Purreiter


Ausgleichsmaßnahmen für "Rück II" und Besichtigung des Friedhofs

Ist eine Friedhofserweiterung in Busenbach unbedingt nötig?
Bei der Ortsbesichtigung der Mitglieder des AUT auf dem Friedhof in Busenbach stellten anwesende Bürger die von der Verwaltung vorgeschlagene Erweiterung des Friedhofs Busenbach in Frage. Es gäbe doch noch genügend Freiflächen für Bestattungen, war zu hören. Das ist zwar richtig, aber Frau Balzuweit vom Friedhofsamt stellte klar, dass die Bodenverhältnisse eine zufrieden stellende Zersetzung bei Erdbestattungen nicht zuließen, um nach beendeter Liegezeit Gräber neu zu belegen. Außerdem war es in der Vergangenheit möglich, sich die Grabflächen auf dem Friedhof auszusuchen. Das Ergebnis ist heute ein sog. Flickenteppich, auf dem Gräber unterschiedlich lange belegt sind. Deshalb können auch großflächig keine besonderen Drainagemaßnahmen durchgeführt werden. Das stellte auch bei der anschließenden Diskussion Klaus Veiel vom beauftragten Planungsbüro fest. Der Boden müsste eigentlich ausgetauscht, das Wasser abgeführt und die Gräber besser belüftet werden. Festzustellen ist aber auch, dass es immer mehr Feuerbestattungen gibt, in Busenbach zu Beginn 2017 fast 85 %. Zwei neue Stelen wurden errichtet, ein guter Anfang. Da eine Friedhofserweiterung nicht nur Natur zerstört, sondern auch einen immensen Kostenfaktor darstellt, sollte versucht werden, neue Wege zu gehen. Wie könnten diese aussehen? Errichten neuer Urnengräber, die vor allem in die Höhe gehen und nicht viel Fläche verbrauchen, die jetzt noch vorhandenen Flächen für Erdbestattungen nutzen, mögliche Bodenverbesserungsmaßnahmen durchführen und die Option anbieten, sich bei einer gewünschten Erdbestattung die Friedhöfe in Reichenbach oder Etzenrot auszusuchen.

Kanalpläne in allen Ortsteilen werden überprüft

Bis Ende des Jahres sollen in allen Ortsteilen die Kanalpläne auf ihre richtige Dimensionierung überprüft werden. Das Ingenieurbüro Jan Müller fing mit der Überprüfung des Etzenroter Kanalnetzes an. Anhand der Berechnungen konnte festgestellt werden, dass kein akuter Handlungsbedarf besteht. Im Juni wird das Kanalnetz in Reichenbach überprüft, nach der Sommerpause das in Busenbach. Bei der Ortsbesichtigung der Straße „Am Turnplatz“ konnten die Mitglieder des AUT sich davon überzeugen, dass die Neigung der Straße ungünstig verläuft. Manche Anwohner hatten beim letzten Hochwasser im Juni 2016 mit Wassermassen zu kämpfen, die aus der Kanalisation in die Häuser ungehindert fließen konnten. Sie wünschen sich eine baldige Lösung.

Ausgleichsmaßnahmen für Rück 2 vorgestellt
Harald Irion stellte verschiedene Ausgleichsmaßnahmen für die Bebauung von „Rück 2“ vor. Da eine große Fläche durch die Bebauung denaturiert wird, müssen Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt werden. Dazu gehören Umbaumaßnahmen am Hetzelbach, ein Fledermauskorridor und die Aufforstung von Wiesenflächen in der Nähe der Fleckenhöhe, die aber erst gekauft werden müssen. Diese Maßnahmen sollen zunächst dem Umweltbeirat vorgestellt werden, der im Mai zusammentritt. Die Kosten für die Ausgleichsmaßnahmen werden sich auf 200 bis 250 Tsd. Euro belaufen.

6. April 2017
Angelika Demetrio-Purreiter


Öffentliche Sitzung des Kurbeirates

Es war eine kleine Sensation, denn nach einem nichtöffentlichen Teil wurden die Türen geöffnet, damit interessierte Zuhörer der weiteren Kurbeiratssitzung beiwohnen konnten. Dabei ging es vor allem um die gegenwärtigen Baumaßnahmen in der Albtherme, die dringend notwendig sind, um das Thermalbad wettbewerbsfähig zu machen. Noch aus dem Jahre 1988 stammen die Duschkabinen und das Dampfbad in der Herrensauna und beides ist renovierungsbedürftig. Auch über die Errichtung eines Saunagartens berichtete Bürgermeister Franz Masino, denn es gäbe Besucher, die sich einen Freibereich wünschten. Ob durch diese Maßnahme die magische Grenze von 200 Tsd. Besucher im Jahrüberschritten werden wird, bleibt zu hoffen. Im Frühjahr 2017 sollen das Erdgeschoss und der Außenbereich in Angriff genommen werden. Die Eintrittspreise für den Besuch des Eistreffs werden moderat erhöht, damit der Zuschussbedarf von Seiten der Gemeinde für diese Einrichtung ein wenig reduziert wird. Man rechnet mit einer Mehreinnahme von 17 Tsd. EURO für die Öffnungsmonate der Eislaufhallen von Ende Oktober bis Anfang März. Der Preis für die Familienkarte und der Eintritt für Schulklassen bleiben wie bisher.

Unter dem Motto „Waldbronn blüht auf“ planen die Gemeinden Karlsbad und Waldbronn einen „Bienensommer“ 2017, denn Bad Herrenalb mit seiner Gartenschau im nächsten Jahr ist nicht weit. Nun werden Kooperationspartner gesucht, die sich den Themen Bienen, Honig, Schönheit und Verwundbarkeit der Natur annehmen und Aktivitäten dazu unterbreiten.

27. August 2018
Angelika Demetrio-Purreiter


Anmietung des alten Busenbacher Pfarrhauses

Anmietung des alten Pfarrhauses in Busenbach zur Unterbringung von Flüchtlingen

Sehr erfreulich ist das Angebot der katholischen Kirchengemeinde Waldbronn-Karlsbad, das alte Busenbacher Pfarrhaus für Flüchtlingsunterbringung von bis zu 12 Personen an die Gemeinde zu vermieten. 7 EUR Kalt-Miete scheinen für dieses Objekt angemessen zu sein. Jedoch müsste das Objekt mit einer Mietfläche von ca. 220 Quadratmetern für die Anforderungen an eine Flüchtlingsunterkunft umgebaut werden. Nach Einschätzung der Verwaltung würden diese Umbaumaßnahmen ca. 50 Tsd. EUR kosten, die von der Gemeinde übernommen werden müssten. Die Fraktion der Freien Wähler befürchtet jedoch, dass dieser Betrag für den Umbau nicht ausreichen wird. Es ist für uns auch nicht ersichtlich, warum die Vermieterin, die Erzdiozöse Freiburg, die Kosten für bestimmte Sanierungen nicht selbst übernehmen kann. Gespräche der Gemeindeverwaltung mit der Verrechnungsstelle für kath. Kirchengemeinden in Durmersheim, die für die Vermietung des alten Pfarrhauses in Busenbach zuständig ist, sind geplant. Fraglich ist für uns nur, warum die Mietvertragsabwicklung incl. des vorliegenden Mietvertrages und den darin aufgeführten Details in einer öffentlichen Sitzung behandelt wurden. Zunächst wäre hier eine nichtöffentliche Diskussion angebracht gewesen, um dann das Ergebnis öffentlich vorzustellen.

Aus dem Ausschuss für Umwelt und Technik

Nur ein Bauantrag stand zur Diskussion. Es ging um den Neubau von fünf Reihenhäusernauf dem Grundstück am Anfang der Bahnhofstraße in der Nähe des Bahnhofs Busenbach. Viele Jahre schon steht das bestehende Gebäude leer und das Grundstück ist zum Verkauf angeboten. Investoren kamen und gingen, aber es passierte nichts. Nun versucht es ein Investor mit dem Bau von Reihenhäusern. Zwei Stellplätze muss jedes Haus vorweisen, wobei einer der beiden „gefangen“ ist, d.h. ein Auto muss erst weggefahren werden, bevor das zweite bewegt werden kann. Was liegt für die Bewohner da näher, als ihren Zweitwagen auf einem öffentlichen Parkplatz abzustellen? Die Parksituation wird sich dort verschärfen, weil die verfügbaren Parkplätze am Bahnhof Busenbach schon heute kaum ausreichen.

Wir bitten um Verständnis!
Bei Veröffentlichungen durch die Gemeinderatsfraktionen gilt vier Wochen Ausschlussfrist vor der Landtagswahl. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass die Fraktionen vier Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg keine Berichte mehr im Amtsblatt der Gemeinde Waldbronn veröffentlichen dürfen (dies gilt ab Amtsblattausgabe vom 18.02.2016).

11. Februar 2016
Kurt Bechtel


Zweckverband Wasserversorgung

Am 08.06. fand im Bürgersaal des Rathauses Waldbronn eine öffentliche Sitzung des Zweckverbandes für die Wasserversorgung des Hügellandes zwischen Alb und Pfinz statt. Über die Festsetzung der Betriebskostenumlage für das Wirtschaftsjahr 2012 und über den Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 2012 wurde informiert und beraten.

Da die Summen des Jahresergebnisses 2012 (Erträge ebenso wie Aufwendungen) mit 1.383.657,40 EUR identisch waren, war die Behandlung des Jahresergebnisses nicht erforderlich, da weder Gewinn noch Verlust entstanden sind. Die Verbandsversammlung erteilte dem Verbandsvorsitzenden einstimmig die Entlastung. Das Ingenieurbüro Leutze informierte über die Rahmenplanung 2025. Mit der Ausarbeitung dieser Rahmenplanung soll die Planungssicherheit für zukünftig anstehende Maßnahmen des Zweckverbandes bis 2025 und die Folgejahre hergestellt werden. Zustandsbewertungen der einzelnen Verbandsanlagen, Wasserschutzgebiete sowie die jeweiligen Wasserqualitäten werden ebenso durchgeführt, wie die Erhebung von Einwohnerzahlen und Darstellung der Verbrauchs- und Bedarfszahlen der einzelnen Mitgliedsgemeinden. Bei den größeren Sanierungsmaßnahmen handelt es sich im Wesentlichen um:

- Sanierung oder Neubau Pumpwerk II Breitwiesen in Wilferdingen
- Erweiterung oder Neubau Hochbehälter Singen
- Erweiterung Hochbehälter Reichenbach
- Erweiterung Hochbehälter Darmsbach
- Sanierung alter Rohrleitungen

Für die Umsetzung dieser Maßnahmen ermittelt sich bis 2025 und Folgejahre ein Investitionsbedarf von insgesamt ca. 8,5 Mio EUR. Davon sind 2,4 Mio EUR bis 2017 eingeplant. Bei einer vor Ortsbesichtigung konnten sich die Mitglieder des Zweckverbandes über den aktuellen Zustand der einzelnen Objekte informieren.

30. Juni 2015
Kurt Bechtel