Unsere Historie

Zu unserer Geschichte

Die Freien Wähler Waldbronn wurden am 05. Februar 1975 im Gasthaus Engel in
Waldbronn-Reichenbach als Wählervereinigung durch die Herren Dr. E. Quellmalz, Prof. Dr. U. Schindewolf und W. Sulzbach gegründet.

Das Ziel dieser Gründung war, auf kommunaler Ebene den Wählerinnen und Wählern Waldbronns eine Alternative zu den etablierten Parteien anzubieten.

An der Gemeinderatswahl am 20. April 1975 beteiligten sich die Freien Wähler bereits mit einer eigenen Liste und errangen einen Sitz im Gemeinderat. Die weitere Entwicklung verlief nicht kontinuierlich, der Trend war jedoch nach oben gerichtet. Im Jahr 2000 feierten die Freien Wähler ihr 25-jähriges Jubiläum, an dem zahlreiche Persönlichkeiten Waldbronns, an ihrer Spitze Bürgermeister M. Altenbach, teilnahmen. Seit 2004 sind die Freien Wähler Waldbronn ein eingetragener Verein.


Kommunalwahlen

In Baden-Württemberg finden die Kommunalwahlen alle fünf Jahre statt. Bei der Stimmabgabe haben die Wahlberechtigten mehr Möglichkeiten als z.B. bei einer Bundestagswahl. Grundsätzlich gilt die positive Kennzeichnungspflicht, d.h., man muss einen Bewerber (oder eine Bewerberin) als gewählt ausdrücklich kennzeichnen; das Durchstreichen anderer Namen auf dem Wahlzettel reicht nicht!

Gewählt ist, wessen Namen durch ein Kreuz oder die Zahlen “1 (Stimme) bis 3 (Stimmen)″ gekennzeichnet ist.

Wahlberechtigte können hierbei kumulieren, indem sie ihren favorisierten Personen bis zu 3 Stimmen geben können. Um Personen unterschiedlicher Listen Stimmen zu geben, nimmt man eine Liste als Grundlage und fügt die gewünschten Namen anderer Listen handschriftlich dazu (Panaschieren).

Wer alle Stimmen einer Partei oder den Freien Wählern Waldbronn geben will, kann deren Liste auch unverändert ohne jede Kennzeichnung abgeben; damit erhält jede Person auf dieser Liste eine Stimme.

Wahlberechtigte dürfen insgesamt nicht mehr Stimmen vergeben als Mitglieder für den Gemeinderat zu wählen sind - in Waldbronn sind das 18 Stimmen!


Beteiligung an Gemeinderatswahlen

20. April 1975, 8 Kandidaten, 7,0% der Stimmen
22. Juni 1980, 19 Kandidaten (gemeinsamen Liste mit FDP), 10,3% der Stimmen
28. Okt. 1984, 10 Kandidaten, 7,7% der Stimmen
22. Okt. 1989, 8 Kandidaten, 5,5% der Stimmen
12. Juni 1994, 14 Kandidaten, etwa 11% der Stimmen
24. Okt. 1999, 17 Kandidaten, 11,6% der Stimmen
13. Juni 2004, 18 Kandidaten, 14,2% der Stimmen
07. Juni 2009, 18 Kandidaten, 17,4% der Stimmen
25. Mai 2014, 18 Kandidaten, 16,07 % der Stimmen
26. Mai 2019, 18 Kandidaten, 16,75 % der Stimmen
09. Juni 2024, 18 Kandidaten, 19,57 % der Stimmen

Wahl 2024
CDU - 27,08 %, 5 Abgeordnete
Aktive Bürger - 19,81 %, 4 Abgeordnete
Bündnis 90/Grüne - 19,58 %, 4 Abgeordnete
Freie Wähler - 19,58 %, 3 Abgeordnete
(Kurt Bechtel, Desirée Fuchs, Volker Becker)
SPD - 13,95 %, 2 Abgeordnete

Wahl 2019
CDU - 25,81 %, 5 Abgeordnete
Bündnis 90/Grüne - 21,12 %, 4 Abgeordnete
Freie Wähler - 16,75 %, 3 Abgeordnete
(Kurt Bechtel, Angelika Demetrio-Purreiter, Volker Becker)
(nach dem Tod von Angelika Demetrio-Purreiter rückt Jürgen Volpp im November 2023 nach)
SPD - 14,17 %, 3 Abgeordnete
Aktive Bürger - 17,75 %, 3 Abgeordnete

Wahl 2014
CDU - 39,21%, 7 Abgeordnete
SPD / Bürgerliste - 30,58%, 5 Abgeordnete
Freie Wähler - 16,07%, 3 Abgeordnete
(Kurt Bechtel, Angelika Demetrio-Purreiter, Ralf Störzbach)
Bündnis 90/Grüne - 14,14%, 3 Abgeordnete

Die tatsächliche Zahl der Abgeordneten im Gemeinderat wurde bis 2009 mit Hilfe des d’Hondtschen Verfahrens berechnet, das den Vorteil hat, stets ganzzahlige Ergebnisse zu liefern (im Gegensatz zur prozentualen Entsprechung der Stimmenanzahl). Was jedoch wiederum den eindeutigen Nachteil hat, die großen Parteien zu bevorzugen und die kleinen Parteien zu benachteiligen (siehe z.B. CDU-Ergebnis von 2004 wird aufgerundet auf 9 Abgeordnete, FW-Ergebnis von 2004 wird auf 2 Abgeordnete abgerundet).

Für die Kommunalwahl 2014 wurde das Berechnungsverfahren nach André Sainte-Lague verwendet, dass die Nachteile des d’Hondtschen Verfahrens nicht aufweist.

Wahl 2009
CDU - 41,86%, 8 Abgeordnete
SPD - 29,54%, 5 Abgeordnete
Freie Wähler - 17,94%, 3 Abgeordnete
(Angelika Demetrio-Purreiter, Dr. K. Kroschel, Ralf Störzbach)
Bündnis 90/Grüne - 10,66%, 2 Abgeordnete

Wahl 2004
CDU - 44,95%, 9 Abgeordnete
SPD - 25,06%, 5 Abgeordnete
Freie Wähler - 14,19%, 2 Abgeordnete
(Dr. K. Kroschel, Dr. Wolfgang Mangold)
Bündnis90/Grüne - 11,22%, 2 Abgeordnete

Wahl 1999
Freie Wähler - 11,6%, 2 Abgeordnete
(Dr. K. Kroschel, Dr. Wolfgang Mangold)

Wahl 1994
Freie Wähler - 11%, 2 Abgeordnete
(Dr. U. Schindewolf, Dr. K. Kroschel)

Wahl 1989
Freie Wähler - 5,5%, 1 Abgeordneter
(Dr. U. Schindewolf)

Wahl 1984
Freie Wähler - 7,7%, 2 Abgeordnete
(Dr. U. Schindewolf, G. Vogel)

Wahl 1980
Freie Wähler - 10,3%, 2 Abgeordnete
(Dr. U. Schindewolf, Herr Obenhaus/FDP)

Wahl 1975
Freie Wähler - 7,0%, 1 Abgeordneter
(Dr. U. Schindewolf)


Die Vorsitzenden:
2025 - heute: Roland Szabados
2017 - 2025 Ralf Störzbach
2007 - 2017 Martin Roller
2004 - 2007 Thomas Tellenbach
1996 - 2004 Prof. Hans-Jürgen Zylka (Ehrenmitglied seit 2005)
1975 - 1996 Wolfgang Sulzbach (Ehrenvorsitzender seit 2006)
1996 - 2004 Prof. Hans-Jürgen Zylka (Ehrenmitglied seit 2005)