26. Juni 2019

Aus dem Gemeinderat

Gemeinderatssitzung am 19.06.2019

Anträge des FC Busenbach für das Rasenspielfeld neben Aldi
Damit das Aldiprojekt gelingen kann,  muss der Sportplatz des FC Busenbach nach Norden um 15 Meter weichen. Denn Aldi braucht noch einen Teil des Geländes.  Für den Antrag des FCB‘s auf die Restaurierung der Anlage sprachen sich alle anwesenden Gemeinderäte aus, denn es besteht ein bis zum Jahr 2030 laufender Pachtvertrag des Fußballclubs mit der Gemeinde. Keine Probleme bereitete auch ein weiterer Antrag, die kostenfreie Nutzung anderer Rasenplätze in der Gemeinde während der Bauzeit zu nutzen. Für die Freien Wähler nicht ganz nachvollziehbar war die Erklärung in der Sitzungsvorlage, dass in Zukunft keine Zisterne mehr für eine Beregnung des Spielfeldes angeschlossen werden soll. Bisher unterstützte die Zisterne des Aldimarktes die Bewässerung des Spielfeldes. Die Begründung: eine Versandung der Zisterne und dadurch Verstopfung der Beregnungsanlage verursachte  in der Vergangenheit eine Menge an Reparaturen. Außerdem wäre in einem heißen Sommer das Wasser einer Zisterne schnell aufgebraucht. Dennoch fordern wir eine Prüfung, ob es nicht möglich ist, eine bzw mehrere Zisternen einzurichten, um Regenwasser für die Beregnung zu sammeln. Große Dachflächen auf den neuen Aldigebäuden gibt es genug und würde auch eine Rückhaltung von Wassermassen nach starken Regengüssen bedeuten. Zudem könnte der Fußballclub Wassergebühren sparen, denn dieser Forderung, nämlich ein Erlass von 50% der Wassergebühren, wurde von den Gemeinderäten nicht zugestimmt.

Die Wengertleshütte bleibt bestehen
Es ist schon ein Kreuz mit den Schutzhütten, auf der einen Seite sollen sie Schutz bieten für Wanderer, die von Unwettern eingeholt werden, andererseits bieten sie ideale Bedingungen für Leute, meistens Jugendliche, um sich zu treffen oder ungestört zu feiern. Leider fällt da dann auch ein Menge Müll an, die die bereitgestellten Mülleimer nicht mehr fassen oder diese werden einfach ignoriert. Die Wengertleshütte ist so ein Problemfall. Weit ab vom Schuss ( Busenbach), kann an Wochenenden dort einiges passieren. Der Obst- und Gartenbauverein, der diese Hütte errichtet und jahrelang betreut hat, vor allem aber den Dreck weggeräumt hat, will nicht mehr die Verantwortung dafür übernehmen. Verständlich! Andere Vereine wie der Schwarzwaldverein und der BUND haben auch dankend abgelehnt. Aber wie soll es weitergehen?  Der Vorschlag kam, dass ein Jugendverein es sich vorstellen könnte, diese Hütte zu betreuen. Toll, denn so wird „Fridays for future“ gelebt. Und dann kapiert hoffentlich jeder, dass Müll auch ein Teil unseres Klimaproblems ist.

( Text: A.D.-Purreiter)