1. April 2021

Erschließung Rück 2

Erschließung Rück 2

Bebauung Rück 2 - Die unendliche Geschichte

Gleich das erste Thema in der letzten Gemeinderatssitzung setzte sich mit  der schleppenden Erschließung des neuen Baugebietes Rück 2 auseinander.   Heinz Zimmermann von der GSL Erschließungsgesellschaft, ein erfahrener Experte in Bezug auf Erschließungen von Baugebieten, berichtete detailliert, weshalb die Bauherren immer noch nicht das Gelände befahren und mit dem Bau ihres Hauses beginnen können. Die Gründe sind unterschiedlich. Zum einen handelt es sich bei dem Untergrund um schwierige Bodenverhältnisse, die recht schnell bei starkem Regen und Nässe verschlammen, zum anderen sorgte die Beschädigung der Gasleitung, die Begutachtung des Schadens und die anschließende Erneuerung der Leitungen auf dem gesamten Gebiet für immense Verzögerung. Der Stichtag 30. Oktober 2020 konnte dadurch nicht mehr eingehalten werden. Auch der anvisierte 30. April 2021 wurde verändert auf den 30.Juni. Wir können gut verstehen, dass sich bei den Grundstückseigentümern Frust, bei manchen sogar Verzweiflung breit macht. Die Planung wird über den Haufen geworfen, was viele Negativeffekte nach sich zieht. Ob – wie von manchen Bauherren gefordert - eine Teilfreigabe des Gebietes von Seiten des Baurechtsamtes gestattet werden kann, können wir als Gemeinderäte nicht beurteilen. Bürgermeister Franz Masino lehnte das aber in der Sitzung  vehement ab. Wir sehen die Sorgen und Nöte der Eigentümer, müssen aber auch die zahlreichen unvorhergesehenen Ereignisse dagegen halten. Also, drücken wir ganz fest die Daumen, dass im Sommer mit dem Bauen angefangen werden kann.

Biomülltonnen in Etzenrot - sie bleiben an der Wiesenfesthalle bestehen

Unverständnis machte sich bei den Bewohnern in Etzenrot breit, als sie in den letzten Ausgaben des Amtsblattes lesen mussten, dass der Sammelplatz für Biomüll geschlossen werden soll. Zuviel Hausmüll war in den Containern gefunden worden. Also sollte in Zukunft ein Etzenroter mit seinem Müll in den Ermlisgrund mit dem Auto fahren, um seinen Bioabfall zu entsorgen. Undenkbar, denn der Biomüll wäre wahrscheinlich wieder in der Restmülltonne gelandet oder wäre anderweitig entsorgt worden, abgesehen von der schlechten Ökobilanz, wenn mit dem Auto zum Sammelplatz nach Busenbach gefahren wird. Auch dank der Initiative unseres Fraktionsmitgliedes Volker Becker wurde diese Maßnahme von der Verwaltung zurückgenommen. Nun wird am Samstagnachmittag die Leerung zwischen 14 und 18 Uhr unter Aufsicht möglich sein. Wir bitten alle Bürger*innen, die das Angebot des Landkreises für das Bringsystem in Anspruch nehmen, den Biomüll sortenrein zu entsorgen.

Neues zum Aldi-Provisorium an der Festhalle

Es ging dabei um die Garagenreihe östlich des Festhallenareals. Man hörte bisher Unterschiedliches: Können diese stehen bleiben und die Vereine räumen nur das Inventar aus, welches dann irgendwo in der Übergangszeit gelagert werden müsste? Werden die in die Jahre gekommenen Garagen abgerissen, würde es dann neue Garagen geben, die auf dem Gelände der Siemensstraße errichtet werden? Wie viele Garagen werden benötigt? Jetzt scheint eines klar zu sein, die Garagen müssen, außer der beiden letzten, abgerissen werden wegen einer sog. Brandschneise am Drogeriemarkt-Provisorium. 15 neue Garagen werden nun an der Siemensstraße errichtet.

(Text: A.D.-Purreiter)