13. Oktober 2020

Stellplatzsatzung, KiGa Etzenrot und IKZ-Ausschuss

Stellplatzsatzung, KiGa Etzenrot und IKZ-Ausschuss

Aus dem Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT)

Zustimmung für die neue Stellplatzsatzung

Nach der durch Corona bedingt auf den Sommer verschobene Offenlage über die neue Stellplatzsatzung wurden die Mitglieder des AUT über die Bedenken, Anmerkungen und Stellungnahmen der befragten Fachbehörden sowie der Bürgerinnen und Bürger informiert. Die Fachbehörden hatten keine Einwände, ein Bürger kritisierte die Einrichtung von 2 Stellplätzen bei Wohnungen über 60 qm bei einem Neubau in der Waldstraße Busenbach. Wegen des hohen Verkehrsaufkommen und der schlechten Parkplatzsituation rund um die Kirche konnten die Bedenken ausgeräumt werden. So stimmte das Gremium einstimmig dem Beschlussvorschlag der Verwaltung zu. Das hat zur Folge, dass der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung über die Stellplatzsatzung entscheidet. Nun werden an kritischen Straßen und Straßenabschnitten in Zukunft bei Neubauten von Wohnungen mit über 60 qm entweder 1,5 bzw. 2 Stellplätze gefordert. Wir hoffen sehr, dass sich dadurch die angespannte Parkplatzsituation etwas entschärfen wird.

Vorstellung von Planungen eines neuen Kindergartens in Etzenrot

Der Kindergarten St. Bernhard platzt aus allen Nähten. Eine 3. Gruppe ist dringend notwendig. Da sich aber ein Umbau des Gebäudes als schwierig herausstellte, weil die Spielfläche sich in einem FFH-Gebiet befindet, kann der bestehende Kindergarten nur schwer vergrößert werden. Die Idee kam auf, dass Gesellschaftshaus umzuwidmen, wenn der bestehende Pachtvertrag in den nächsten 3 Jahren endet. Zwei Planungsbüros stellten jeweils vier bzw. drei Varianten vor. Die Aufgabe bestand darin, einen 4-gruppigen Kindergarten zu planen, wobei zunächst ein Gruppenraum als Vereinslocation genutzt werden könnte. Eine Option bestand darin, dass gegenwärtige Gebäude zu entkernen und den geforderten Kindergarten unterzubringen. Das würde sich aber laut Aussage beider Planer als schwierig gestalten und könnte auch höhere Kosten verursachen als wenn der Altbestand abgerissen und neu gebaut werden würde. Interessante Neubauvarianten wurden dem AUT vorgestellt. Ein großer Wermutstropfen: die Kosten galoppieren davon, denn mit 3,8 Mill. Euro muss wenigstens gerechnet werden. Nun sollen die beiden Planungsbüros in die Feinplanung gehen und sich die einzelnen Fraktionen beraten, bevor noch einmal eine Vorstellung erfolgt.

Ein gemeinsamer IKZ-Ausschuss wurde beschlossen

In einer seiner nächsten Sitzungen muss der Gemeinderat über einen Gutachterausschuss für den südlichen Landkreis mit den Gemeinden Marxzell, Waldbronn, Malsch, Karlsbad und Rheinstetten beschließen. Die Mitglieder des AUT haben sich dafür ausgesprochen . IKZ bedeutet Interkommunale Zusammenarbeit und man erhofft sich dadurch weniger Kosten für die einzelnen Gemeinden. Je nach der Höhe der Einwohnerzahl der Gemeinde wird die Anzahl der Mitgliedern bestimmt. Waldbronn entsendet zwei Personen.

(Text: A.D.-Purreiter)