25. Mai 2021

Interimslösung für den TSV Reichenbach & freie Grundschule

Interimslösung für den TSV Reichenbach & freie Grundschule

Interimslösung für den TSV Reichenbach

Der Gemeinderat entschied sich mehrheitlich, dem Verein die wegen der durch die Aldi-Interimslösung wegfallenden Sanitärräume in der Festhalle als Container neben dem Bolzplatz zur Verfügung zu stellen. In unserer Fraktion gab es dazu unterschiedliche Meinungen. Auf der einen Seite ist der TSV am meisten in den folgenden drei Jahren betroffen, wenn Aldi das Areal der Festhalle als Supermarkt nutzt, auf der anderen Seite ist es für einige Mitglieder unserer Fraktion nicht so ganz ersichtlich, warum die Gemeinde die gesamten Kosten für die Sanitärcontainer von etwa 131 Tsd. Euro übernehmen soll. Man hätte sich gewünscht, dass der Verein die Hälfte die Kosten bezahlen würde, entweder als Pachtzahlung für die kommenden drei Jahre oder als Einmalzahlung. So unterstützte Kurt Bechtel mit einer flammenden Rede den Beschlussvorschlag der Verwaltung, während sich Volker Becker der Stimme enthielt und Angelika Demetrio-Purreiter sich dagegen entschied, obwohl sie sich für die Containerlösung aussprach, aber mit der gesamten Übernahme der Kosten durch die Gemeinde bei deren schwierigen Finanzlage nicht einverstanden war.

Eine neue Grundschule in Waldbronn?

Die Idee ist nicht schlecht: Initiatoren gründen einen naturnahen Lernort für bis zu 40 Grundschulkinder, die in altersgemischten Gruppen nicht nur in dem neu zu errichtenden Gebäude lernen, sondern sich auch viel draußen in der Umgebung aufhalten und so lernen, die Natur zu schützen und so zu umweltverantwortlichem Handeln motiviert werden. Die Gemeinde, für die außer der Bereitstellung des Grundstückes keine Kosten anfallen sollen, müsste nur ein geeignetes Grundstück für das Vorhaben bereitstellen. Obwohl durch einen Antrag der CDU-Fraktion die Angelegenheit zunächst im Verwaltungsausschuss diskutiert werden soll, war die Zustimmung von Seiten des Gemeinderates groß. Eigentlich soll die Schule schon im September eröffnet werden, aber das ist eine recht sportliche Zielvorgabe.

Der Umbau des Josefhaus in Busenbach wird teuer

So war es eigentlich nicht geplant gewesen, als die Immobilie vor einiger Zeit von der Kirche abgekauft worden war. Man rechnete mit 170 Tsd. Euro Sanierungskosten für das Gebäude. Jetzt musste der Gemeinderat zusätzlich 122 Tsd. Euro bereit stellen für den Putz, Brandschutz, Wasser und Abwasser sowie Sanitärleitungen und Heizung. Die vorhandene Bausubstanz des schon in die Jahre gekommenen Hauses ist in einem schlechten Zustand, der erst durch die beginnenden Sanierungsmaßnahmen erkannt wurde. Ohne Frage, die überplanmäßigen Mittel mussten vom Gemeinderat genehmigt werden, um weiter arbeiten zu können.

( Text: A.D.-Purreiter)