11. April 2021

Vision Sportpark & Erlass Kita-Gebühren Feb21

Vision Sportpark & Erlass Kita-Gebühren Feb21

Entwicklung eines Sportzentrums im Landschaftsschutzgebiet

Der FCB Busenbach trat mit einer Bauanfrage an die Gemeindeverwaltung heran, im Gewann Zehntpfad, also nördlich von Busenbach Richtung Grünwettersbach ein Sportgelände von 3 Hektar zu planen. Es ging dabei vor allem um die Perspektive, wie es nach Auslaufen der Pachtverträge 2030 mit den Vereinen FC Busenbach, Turnverein Busenbach und Tennisclub auf einem neuen Gelände weitergehen könnte. Verantwortliche des Vereins hatten sich auch schon mit Prof. Hager vom Regionalverband in Verbindung gesetzt, der scheinbar den Plan, an dieser Stelle einen neuen Sportpark zu entwickeln, nicht grundsätzlich abgelehnt hatte. Im Laufe der Diskussion während der Gemeinderatssitzung stellte sich aber heraus, dass ein Missverständnis vorliegen musste, da Prof. Hager sich nie in diesem Sinne dazu geäußert hatte. Ein Sportgelände an dieser exponierten Stelle zu errichten, ist im Augenblick nicht möglich. Gemeinderätin Angelika Demetrio-Purreiter von unserer Fraktion äußerte sich zu diesem Thema und bezeichnete den Vorschlag des FCB als „verspäteten Faschingsscherz oder vorgezogenen Aprilscherz“. Sie erklärte dazu, dass dieses Gebiet ein beliebter Ausflugsort sei mit vielen Spaziergängern nicht nur am Wochenende. Dieses Areal würde dann durch einen Sportpark zugebaut werden. Der Verein macht sich offenbar schon seit längerem Gedanken, an welcher Stelle auf Waldbronner Gebiet sich ein neues Sportgelände zusammen mit anderen Busenbacher Vereinen entwickeln könnte. So ist es verständlich, dass das eine oder andere Vereinsmitglied mit der saloppen Ausdrucksweise nicht einverstanden war. Das bedauern wir sehr und nehmen die Wortwahl „Faschings- bzw. Aprilscherz“ für die Vision zurück. Einstimmig hat der Gemeinderat den Vorschlag an diesem Standortabgelehnt. Dennoch sollten Vereine und Verwaltung im Gespräch bleiben, denn auch der TSV Reichenbach braucht Gewissheit, wie es nach 2030 für ihn weitergehen soll.

Kindergarten- und Hortgebühren werden für Februar erlassen

Wieder mussten die Betreuungseinrichtungen für Kinder im Februar pandemiebedingt schließen und die Kinder wurden zuhause betreut. Der Gemeinderat entschied sich einstimmig, die Elternbeiträge für diesen Monat zu erlassen, wenn das Kind nicht die Notbetreuung in Anspruch genommen hat. 80 Prozent der Kosten für den Erlass der Gebühren übernimmt das Land, die restlichen 20 Prozent muss die Gemeinde übernehmen, insgesamt sind das 90 Tsd Euro Verlust für die Gemeinde.

(Text: A.D.-Purreiter)